Heldensucht

Cartoon: Eberhard "Erbse" Köpf

Cartoon: Eberhard "Erbse" Köpf

Heldenstatus und Suchtfaktor

Klettern hat einen starken Suchtfaktor. Dass Sport auch zur Sucht werden kann, ist für andere Sportarten bereits erwiesen. Am Beginn einer Kletterkarriere ergibt sich die Leistungssteigerung wie von selbst. Die Glücksgefühle, die sich bei jedem schnellen Erfolg aufs Neue einstellen, gleichen dem „Kick“ des Drogenabhängigen. Aber wehe die Anfangserfolge verflachen, und nach den „Freuden der Höhen“ kommen die „Mühen der Täler“.  Dann werden immer absurdere Methoden ausprobiert, um eine Leistungssteigerung ohne großen Aufwand zu erzwingen. Eine harte Zigarette und drei Espresso vor dem entscheidenden Go im Projekt, oder der große Baumeister wird um Beistand angerufen. Methoden, die man belächeln kann und die außer einem Placeboeffekt wahrscheinlich wenig bewirken. Schädlich und gar nicht lustig sind Methoden, die das Lebensglück aufs Spiel setzen. Im Falle der Anorexia athletica wird dieKletterleistung mit einer Schädigung der eigenen Gesundheit erkauft. Andere Kletterer vernachlässigen zugunsten des Kletterns alle anderen Interessen und schließlich jegliche geregelte Lebensführung.   Ein möglicher Grund für diese Auswüchse ist die schwindende Motivation, wenn man beginnt sich an der Leistungsschwelle mit anderen „besseren“ Kletterern zu vergleichen. Bei der Erkenntnis, dass man kein Held und keine Heldin, sondern nur ein ganz normaler Mensch ist, wird man schlagartig nüchtern. Zugleich nimmt der Drang nach dem „nächsten Schuß“ (= dem nächsten schweren Projekt) zu, um den „Heldenstatus“ wiederherzustellen. Ein Treufelskreislauf ist im Gang, und die Klügeren kommen relativ schnell dahinter, dass beim „Wie mache ich es“ in ihrem Klettersport der Wurm drin ist. Das führt in der Regel zur Frage nach der Motivation, und manche Spitzenkletterer haben erst einmal ein paar Monate/Jahre mit dem Klettern ausgesetzt, sind ins Kloster gegangen, haben eine Weltreise gemacht, Kinder gezeugt,  o.ä. … einige sind nach dieser Pause zurückgekommen … und waren so stark wie nie zuvor :).

Tags: ,
Posted in Mein BLOG Trainer by NoSchnitzelBurger. Kommentare deaktiviert für Heldensucht

Trainingslager im Mellotal

Silja zeigt wo`s lang geht (Photo: Monika Retschy)

Silja zeigt wo`s lang geht (Photo: Monika Retschy)

Vergangene Woche war ich mit Steffi, Silja, Moni, Esther, Thomas, Bini, Philip, Romy, Jakob, von denen einige im Wettkampfkader 3 (Jakob WK 2 /Esther, Silja im Sichtungskader) des Kletterteams München & Oberland trainieren im herrlichen Mellotal (Lombardei). Wir hatten drei Tage lang eine Menge Spaß und natürlich nicht zu wenig Granit unter den Pfoten…

Moni hat auch was dazu veröffentlicht…

ach ja: ich empfehle Camping Lo Scoiattolo im Val Masino. Warum? Preisgünstig, ruhig, wunderschön gelegen, guter Aufwärmfußmarsch ins Mellotal (als Nutzer des Campingplatzes kann man aber auch kostenlos ins Mellotal rüberfahren und darf dort parken), mit dem Auto sofort im Remennogebiet und im Top Sommergebiet Bagni di Masino und außerdem Carbi (die Ziege). Jeden Morgen Fütterung auf dem Campingplatz, wenn sie gut gelaunt ist, gibts auch noch eine kleine Aufführung dazu :).

 

Tags: , ,
Posted in Mein BLOG Trainer by NoSchnitzelBurger. Kommentare deaktiviert für Trainingslager im Mellotal

Die Weltbesten in München

Adam Ondra im Finale in München 2010 (der entscheidende Zug, der ihm zum Jahressieg verhalf!) Photo: Udo Neumann/DAV

Adam Ondra im Finale in München 2010 (der entscheidende Zug, der ihm zum Jahressieg verhalf!) Photo: Udo Neumann/DAV

Kommende Woche werden die weltbesten Boulderer am Münchner Olympiastadion auf dem letzten Boulderweltcup der Saison antreten. Ein spannender Showdown der Kletterelite ist garantiert. Als Mitglied im Organisationskomitee bin ich zusammen mit Carla Bräunig für das Helferteam, das sich hauptsächlich aus Trainern und Wettkampfkletterern von München & Oberland rekrutiert zuständig. Es wird sicherlich das größte Event in München 2011.

 

Ankündigung bei München & Oberland…

Offizielle Homepage der IFSC zum Weltcup in München (Infos)…

Infos zum zeitgleich im Olympiastadion stattfindenen Outdoorfestival…

Tags: , , ,
Posted in Mein BLOG Veranstaltung by NoSchnitzelBurger. Kommentare deaktiviert für Die Weltbesten in München

10 m in einer Stunde

Ponte Brolla Klamm am 13.7.2011

Ponte Brolla Klamm am 13.7.2011

Um 10 m in einer Stunde zu klettern, muß man schon eine ziemliche Schnecke sein. Ganz anders sieht das beim Pegel eines Gebirgsbaches/-flusses aus. 10 m Pegelanstieg in maximal 1 Stunde, das ist europäischer Rekord und kann es mit jedem Wadihochwasser in der nordafrikanischen Wüste aufnehmen. So geschehen am 13. Juli in Ponte Brolla im Tessin. Ponte Brolla ist ein Dorf, das sich direkt an einer etwa 20 m hohen Klamm befindet. Durch die Klamm plätschert gewöhnlich ein kleines Rinnsal, die „Maggia“. Am 13. Juli goß es im Valle Maggia für eine Stunde wie aus Kübeln, dazu Blitz, Donner und Hagel in Taubeneiergröße. Ich leitete in besagter Woche den Lehrgang 1 der Trainer B Breitensport-Ausbildung (Modul Mehrseillängen) zusammen mit Michl Hoffmann. In Ponte Brolla, direkt an der Schlucht, war unser Quartier. So entging uns auch nicht das Schauspiel, das sich in den Stunden nach der Sintflut in der Klamm abspielte. Nach Aussagen von Anwohnern war es der höchste Pegelstand seit ca. 35 Jahren…

Video vom Hochwasser…

Tags: , ,
Posted in Diverses Mein BLOG by NoSchnitzelBurger. Kommentare deaktiviert für 10 m in einer Stunde

Darf ich dir dein Micro richten?

Tiefblick am letzten Stand, rechts von meiner Schulter ganz klein: die Oberreintalhütte

Tiefblick am letzten Stand, rechts von meiner Schulter ganz klein: die Oberreintalhütte

4 Tage im Oberreintal zusammen mit Michl Hoffmann, Michi Kasch, Deti Fliegl, Nico Altmaier und Erik Deyerler. In der Bergsteigersendung „Berg auf – Berg ab“ wurde unser Unternehmen kurz vorgestellt. Die Sendung kann noch die nächsten 7 Tage im Internet angesehen werden: clicke auf DOnnerstag und dann unten runterscrollen bis „Berg auf Bergab“.

Wie immer bei solchen Sendungen bekommt der Zuschauer (leider) nicht mit, was alles „hinter den Kulissen abgeht“. Eine der skurilsten Situationen war die Folgende: Kaum bin ich vom Stand weggeklettert, bricht mir eine dünne Seitschuppe aus und ich plumpse zwei Meter zurück in den Stand. Unter mir 600 m Luft. Michl: „Alles ok? Ich greife noch mal an, klettere 5 m hoch, bringe zwei Skyhooks unter und beginne einen Einschlaganker zu bohren. Uff, nachdem ich die Exe clippe ist mir wohler. Dann gehts weiter über die steile Platte hinauf. Weit, weit unter mir sieht man das kleine Dach der Oberreintalhütte. Nicht wenige Zuschauer stehen vor der Hütte und beobachten mit Ferngläsern bewaffnet, die Erschliessung unserer Neutour an der Domnordwand. Ich klettere weiter, eigentlich gar nicht so schwer, nur ein Placement für den nächsten Bohrhaken will sich nicht finden. Wenn jetzt wieder ein Griff ausbricht? Ich bin genau über meinem Seilpartner Michl und würde ziemlich sicher auf ihm landen. Keine Alternative: ich muß weiter. Weitere 10 m höher finde ich endlich eine Möglichkeit hinter eine brüchig anmutende Spitze eine Schlinge anzubringen. Vom Stehen beim Bohren, bin ich etwas angeschlagen, meine Knie zittern leicht. Ich will gerade die Psychoexe in die Schlinge clippen, da meint Deti, der mit Kamera direkt neben mir in den Seilen schaukelt: „Darf ich dir dein Micro richten, weißt du, es rauscht irgendwie, der Wind ist nicht richtig abgeschirmt“ und will am Micro an meinem Hals herumnesteln.

Und hier die Preisfrage: Wie lautete meine Antwort?

a) berühr mich bloß nicht, ich kipp sonst aus der Wand!

b) Das kannst du auf der Hütte beim Weißbier richten!

c) jetzt nicht!

🙂 Auflösung in meinem nächsten Beitrag…

Tags: , ,
Posted in Diverses Mein BLOG by NoSchnitzelBurger. Kommentare deaktiviert für Darf ich dir dein Micro richten?

Berg auf – Berg ab, oder: Domprojekt 2.1

Routenverlauf durch die Domnordwestwand (Abendaufnahme)

Routenverlauf durch die Domnordwestwand (Abendaufnahme)

Juli 2010 berichtete ich von einem Projekt am Dom im Oberreintal, an dem ich arbeite. 2010 haben Michi „Michl“ Hoffmann und ich bereits 4 Tage harte Erschliesserarbeit in das Vorhaben hineingesteckt. Vor drei Wochen kamen noch einmal 2 weitere (harte) Tage dazu. Das Projekt ist damit fertig eingerichtet. Die Sl. 1 bis 5 sowie 7 wurden bereits befreit. Alle Stellen bis auf eine in der 9. SL (die voraussichtliche Schlüsselstelle) wurden geklettert. Die Route wird voraussichtlich um den 9. Grad einchecken.

So weit nichts Überraschendes, aber jetzt kommts: Die letzten zwei Tage in der Wand war ein Kamerateam* des BR dabei. Es wurden spektakuläre Live-Aufnahmen der Erschliessung (natürlich von unten) der letzten, höchsten Sl. 600 m über Grund aufgenommen. Außerdem der Durchstieg der 5. Sl sowie eine Boulderrunde in der 8. Sl. Ausschnitte davon werden heute, Donnerstag, den 21.7. um 21.15 Uhr in „Berg auf – Berg ab“ im bayerischen Fersehen gezeigt. Oberthema der Sendung ist das Oberreintal im Wetterstein, wo u.a. der Dom beheimatet ist.

Viel Spaß beim Anschauen.

H.m.l.a.A.!

Ankündigung im BR…

Wiederholungstermine:
22.7.2011 / 02.30 – 03.00 Uhr / Bayer. Fernsehen
28.7.2011 / 23.00 – 23.30 Uhr / BR-alpha

Bildergalerie…

*das Aufnahmeteam: Deti Fliegl (Kamera 1), Nico Altmaier (Kamera 2), Eric Deyerler ( Bodenaufnahmen), Michi Kasch (Sicherheit in der Wand)

 

 

 

Tags: , , ,
Posted in Diverses Mein BLOG by NoSchnitzelBurger. Kommentare deaktiviert für Berg auf – Berg ab, oder: Domprojekt 2.1

5. Münchner Freundschaftswettkampf

Silja in Boulder Nr. 8

Silja in Boulder Nr. 8

Zum 5. Mal fand der Münchner Freundschaftswettkampf im Heavens Gate statt.Veranstalter waren die DAV-Sektionen München & Oberland und die IG Klettern München. Es war eine ganz super Sache und die Kids & Jugendlichen hatten einen Riesenspaß!

Bericht von München & Oberland…

Bericht von der IG Klettern München (mit Photos) …

Tags: , ,
Posted in Mein BLOG by NoSchnitzelBurger. Kommentare deaktiviert für 5. Münchner Freundschaftswettkampf

Kein gerechter Ausgleich?

Tarnschlucht vom "Point Sublime" aus aufgenommen; ganz unten links: Sektoren Zebra + Güllich

Tarnschlucht vom "Point Sublime" aus aufgenommen; ganz unten links: Sektoren Zebra + Güllich

Am Tag nach dem vermasselten zweiten Onsight war ich noch so ausgelaugt, daß ich im Little Big Boss (8a), einer Route die nach oben immer schwerer wird, keinen Auftrag hatte. Die Finger wollten nicht durchstellen, bzw. die Schmerzrückmeldungen aus den Fingern ließen mir keine andere Wahl und ich sprang zwei Mal am definitiv kleinsten Griff dem sog. „Hörnchen“ ab. Am Freitag fühlte ich mich wieder fitter, wenn auch noch nicht in Bestform. Aber jeder projektierende Kletterer kennt das Wunder der völlig unerwarteten Begehung am letzten Tag kurz vor der Abreise selbst bei miesesten Bedingungen. Darauf setzte ich und startete einen ehrlichen Go in der anerkannt anspruchsvollen 8a. Alles lief gut bis zum schwersten Teil. Doch der Teufel machte mir einen Strich durch die Rechnung, besser: einen Knoten ins Seil-> siehe kleines Filmchen dazu auf Vimeo, das von meiner kleinen Tochter unter „größten Mühen“ (ihr erster Film) aufgenommen wurde.

 

Silja mit "ihrer" Cardabell

Silja mit "ihrer" Cardabell

Also die dritte „Niederlage“ in zwei Wochen, eigentlich ein schwerer Schlag, den ich aber relativ locker wegsteckte (nicht ganz so locker hat ihn meine Sicherungspartnerin weggesteckt…). Der gerechte Ausgleich wurde mir doch noch gewährt: eine absolut lässige Wanderung in Begleitung zweier Esel über die Causse (Hochebene). Silja und Antonia (und nicht nur die) hatten einen Heidenspaß mit den beiden Tieren. Angeblich sind Esel störrisch. Den Eindruck hatte ich gar nicht.

 

 

Eselen auf der Causse

Eselen auf der Causse

Wenn man mit ihnen auf die richtige Art „kommuniziert“ dann sind sie sogar sehr „teamfähig“. So macht Ziehen oder Schieben bei dem Viech mit den langen Ohren überhaupt gar keinen Sinn. Ein kleiner Klaps und ein aufmunterndes „Alléeee“ setzt das Huftier dagegen oft sofort in Bewegung. Schwieriger, schien es mir, einen Esel, wenn er denn mal auf Trab ist, wieder zum Stehen zu bringen. Da half nur noch sich  dem Tier beherzt an den Hals zu werfen und sich mit aller Kraft gegen die Bewegungsrichtung zu stemmen… (eine absolute Lachnummer :)).

 

 

 

Tags: , ,
Posted in Diverses Mein BLOG by NoSchnitzelBurger. Kommentare deaktiviert für Kein gerechter Ausgleich?

Wer nicht kämpft hat schon verloren…

Nach einigen Bouldersessions in einer schweren 8a und drei mittelmäßigen Versuchen war der erste Ruhetag (nach 6 Tagen klettern toujours) angesagt. Ab ins Tal der Wasserspiele bei Mende. Dort haben Künstler über hundert Stationen errichtet an denen gespielt, beobachtet, geknobelt, sinniert, erforscht und natürlich viel gelacht werden kann. 5 Stunden waren wir dort im Einsatz und danach so fertig wie nach einem vollen Klettertag. Entsprechend „ausgeruht“ gings dann bei 30° in den neuen Sektor Triplex. Sehr empfehlenswert, nordwestseitig, hoch oben über dem Talgrund gelegen, mit super Blick über die einmalige Area, kühl, und … sackschwere athletische Routen an scharfen aber guten Löchern. Heute am Foetus ein „kleiner“ On Sight (im unteren Teil hatte ich einen entscheidenden Tip bekommen) in einer klasse 7c. Nach einer halben Stunde Kampf bis auf Anschlag, hats mich am letzten Haken rausgerissen. Noch ein Zug und ich hätte die Tour im Sack gehabt. Mit einem unglaublichen Schrei habe ich meiner Enttäuschung freien Lauf gelassen und war danach leicht heiser.  Scheitern ist nicht einfach, aber in zwei Wochen zwei Mal derart knapp zu scheitern, ist schwer wegzustecken. Ob ich in den letzten Tagen hier an der wundervollen Tarn noch den gerechten Ausgleich bekomme?

Tags: , , ,
Posted in Mein BLOG by NoSchnitzelBurger. Kommentare deaktiviert für Wer nicht kämpft hat schon verloren…

Gymnastikrodeo

Andi Dick macht den Bullen

Andi Dick macht den Bullen

Nachdem ich seit Jahren gegen Silja im mongolischen Kopfdrücken verliere, haben Antonia und Silja eine neue Form des Spieles entdeckt, bei der ein Erwachsener keine Chance hat: das sogenannte Gymnastikrodeo. Es funktioniert ähnliche wie das Crashpadrodeo:

man nehme sich einen Kletterer  am Ruhetag der gerade auf seiner Isomatte Antagonistentraining oder Gymnastikübungen macht. Dazu laße man Jonny Cash oder wahlweise Bluesbrothers spielen. Wenn der Ruhetagler z,.B.  in die Hundestellung (eine Yogaeinheit) geht, so schwinge man sich überraschend auf den Rücken des Ersatzbullen und schon geht das lustige Rodeo los  :)… (s.a. Photo).

Was lief sonst noch: Bin heute noch mal duch die Action Discret gebouldert und mußte bestürzt feststellen, daß auf Höhe des besch… 2Fi-Loch rechts von mir der Monsterabschlußhenkel sitzt. Ich hätte gestern in meinem Onsightversuch nur zu dem Monster rübergreifen müßen und hätte problemlos den Umlenker clippen können. Knapper gehts nicht. So habe ich die Action Discret heute im ersten Versuch eben schnell noch gezwickt. Danach habe ich die ganzen falschen Ticks gebürstet, grrrr. Der Name der Route passt übrigens ausgezeichnet: Anfangssprung, fast nur Schnapper in fiese Fingerlöcher, 5 Zwischenhaken, 10m Wandhöhe, andauern überhängend, allerdings: Schüttelpunkt in der Mitte, Neigung 15 °, keine superweiten Züge, eben 7c statt 9a, Aktion Direct im Sandkastenformat…

Tags: ,
Posted in Diverses Mein BLOG by NoSchnitzelBurger. Kommentare deaktiviert für Gymnastikrodeo