Bouldern in Bleau ist kein Ponyhof

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Monika Retschy

Moni bei der Sichtung 2004

Moni bei der Sichtung 2004

Von Jiri Kadlec, der Moni 2003 in ihrem ersten Kletterjahr trainierte, hatte ich damals erfahren, daß sie ein richtiges Talent ist. 2004 lief sie mir in Thalkirchen zum ersten Mal eher zufällig über den Weg. Ich fragte sie sinngemäß, ob ihr das Klettern wirklich so richtig Spaß macht, ihr Augen begannen zu strahlen und sie grinste bis über beide Ohren. Damals war sie etwa 12 Jahre alt. Kurz darauf, im April 2004, fand die Sichtung zur Gründung des Nachwuchsfördersystems Kletterteam München & Oberland statt. Bei der Sichtung stellte sie ihr Talent unter Beweis. Ich war damals schon beeindruckt von ihrer Präzision und ihrem taktischen Geschick. Moni war eine der 45 ersten Mitglieder dieses Teams. Ein Jahr später trainierte sie bei mir im Wettkampfkader 1 von München & Oberland als damals älteste Teilnehmerin. Der Verlauf ihre Kletterkarriere entwickelte sich von Anfang an steil nach oben. Bereits 2006 wurde sie deutsche Bouldermeisterin in der Jugend B, seit 2009 ist sie konkurrenzlos bayerische Meisterin bei den Damen und kletterte auf allen deutschen Bouldercups der Erwachsenen immer an der Spitze mit. Freilich hatte Moni mit Juliane Wurm immer eine Klettererin vor sich, die ihr eine gute Nasenlänge voraus war. Seit knapp zwei Jahren ist Moni mit Peter, der bei der Sektion München arbeitet, fest liiert. Peter ist ehemaliger Fußballprofi und Leistungssportler, das hat Monis Kletterentwicklung sicher nicht geschadet. Seit Sommer letzten Jahres ist Moni zusammen mit Jule Wurm Mitglied im deutschen Nationalkader Bouldern. 5 Halbfinaleteilnahmen bei Worldcups und Felsboulder bis 8A in den letzten Monaten zeigen auf, daß Moni an die besten Kletterfrauen der Welt angeschlossen hat. Am vergangenen Wochenende hat sie den deutschen Bouldercup in Überlingen souverän gewonnen. Auf dem Boulderweltcup am 25./26. August unter dem Zeltdach des Münchner Olympiastadions muß man mit ihr rechnen. Vor heimischem Publikum wird sie mit einem starken Background antreten. Ich bin sehr gespannt auf das größte Klettermegaevent des Jahres und auf Monis Auftritt!

Interview mit Moni vom April diesen Jahres zu Weltcups, Felstklettern, etc….

Bericht über Moni auf der Homepage von München & Oberland …

Video Deutscher Bouldercup Überlingen 2012 mit vielen Moves von Moni…

Südkurier berichtet über Moni in Überlingen

Südkurier berichtet über Moni in Überlingen

Monis Page…

 

Ein hartes Wochenende

Moderation Münchner Stadtmeisterschaft, Foto: Marco Kost

Moderation Münchner Stadtmeisterschaft, Foto: Marco Kost

Die 10. (Jubiläums-) Stadtmeisterschaft und der 1. Fun Cup liegen hinter mir. Ein Haufen Arbeit mit viel Stress aber auch einer Menge Spass und der große Erfolg ist die Belohnung dafür. Knapp 600 Teilnehmer sind auf beiden Veranstaltungen zusammen gestartet. Für meine Moderation habe ich bisher fast nur sehr gute Rückmeldungen erhalten. Kurzum die Mühe hat sich gelohnt! Ausführlicher Bericht auf der Homepage von München & Oberland und ein super Stadtmeisterschaftsfilm von Deti Fliegl geben das Ganze atmosphärisch gelungen wieder.

 

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10. Münchner Stadtmeisterschaft und FUN CUP

Plakat 10. Münchner Stadtmeisterschaft

Plakat 10. Münchner Stadtmeisterschaft

Seit Wochen bin ich mit der Organisation der 10. Münchner Stadtmeisterschaft/Oberlandcup am 21.7. und dem FUN CUP am 22.7. im und rund um das Kletter- und Boulderzentrum München im Einsatz. Jetzt gehen die letzten Meldungen raus:

 

–          Bis 17.7. über 200 Voranmeldungen zur Stadtmeisterschaft

–          Preise über 10.000,- für Stadtmeisterschaft und FUN CUP – vielen Dank auch an meine Sponsoren: Edelrid, Directalpine und Tenaya!

–          Kostenloses Outdoorfilmfest am Samstag abend

–          Samstag 21.7.: Tagsüber kostenloses Bergfilmkino im 2Club

–          Samstag 21.7. 18: 45 Uhr: Stefan Glowacz Multimediavortrag

–          Hüpfburg für die Kids während Stadtmeisterschaft und FUN CUP

–          Stadtmeisterschaft: T-Shirt-Contest – wer hat die meisten T-Shirts der 10 Stadtmeisterschaften, bei Gleichstand zählen auch alle Oberlandcup-Shirts seit 2007?

–          Kletterquiz während der Stadtmeisterschaft (für alle Anwesenden)

–          High Jump Contest während der Stadtmeisterschaft

–          Alle Kinder die an der Stadtmeisterschaft teilnehmen erhalten eine Urkunde

–          Jeder Teilnehmer der Stadtmeisterschaft erhält einen Essensgutschein + Freigetränk

–          Achtung: keine Parkplätze vor Ort, bitte möglichst  mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommen!

Alles Infos: www.oberlandcup.de

 

 

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Tarn im Akkord

Nils im "Little Big" (Foto + Bearbeitung: Fletsch)

Nils im "Little Big" (Foto + Bearbeitung: Fletsch)

Zu Pfingsten stand mal wieder der obligatorische Tarnschluchtbesuch an. Eigentlich ist die Hälfte aller Routen in der Tarn seit 2 Jahren gesperrt, wegen ungeklärter Eigentumsverhältnisse der Felsen und den deswegen ungeklärten Verantwortlichkeiten. Aber das macht in der Tarn gar nix, 250 schöne Routen statt 500, das reicht allemal! Dieses Jahr hatte ich mir etwas Besonderes vorgenommen. Normalerweise gelingen mir auch meine schwersten Routen im ersten oder zweiten, spätestens dritten Versuch. „Rotpunkt projektieren“ ist eigentlich gar nicht so mein Ding. Dieses Mal jedoch bestürmte ich im Akkord und ausschließlich eine einzige Route, die recht bekannte „Little Big Boss“. Die „Little Big“ zählt zu der Sorte von 8a-Routen, die auch routinierten 8a Kletterern gewöhnlich nicht leicht von der Hand gehen. Davon abgesehen, ist die Route ausgesprochen schön. Erst geht es an der Kante einer 5er Platte sicherungsfrei 8 m hoch, dann simples, athletisches, anhaltend leicht überhängendes 7b-Gehenkel bis zu einem Schüttelpunkt mit schlechten Tritten im Überhängenden. Und dann eine knallharte, anhaltend überhängende Sequenz, die ich als Boulder ungefähr bei 7A+ fb einsortieren würde, danach noch eine vertrakte 7a  Sequenz im Senkrechten bis zum Umlenker pumpen. Da muß alles stimmen, nicht nur die Bewegungsabfolgen müßen exakt ablaufen, sondern auch die Luftfeuchtigkeit sollte passend sein. Nach einem halben Dutzend Versuchen wurde es für die Jahreszeit ungewöhnlich kalt, der Grip war mit einem Mal perfekt, ich kam zum ersten Mal relativ frisch in den schweren Boulderpart rein. Aber kaum hatte ich diesen ziemlich gut drauf, wurde es wieder heiß, Wind aus Südwest, 30° – keine Chance. In der Nacht vor dem letzten Tag kamen mir tatsächlich noch drei kleine Verbesserungen in den Sinn, die ich trotz hoher Luftfeuchte erfogreich umsetzen konnte. Ich rutsche jedoch am letzten schweren Zug aus einem glitschigen Zweifingerloch, eben doch noch zu feucht für mein Können… Im Rückblick gesehen, habe ich seit Langem nicht mehr so viel,  in so kurzer Zeit, über das Klettern gelernt. Vielleicht sollte ich doch einmal, wie fast alle Kletterer „meines Schlages“, mit dem Projektieren beginnen?

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3. Gilchinger Meisterschaft / Oberlandcup

Moderation auf der 3. Gilchinger Meisterschaft

Moderation auf der 3. Gilchinger Meisterschaft

Bei tropischen Temperaturen Ende April war ich auf der 3. Gilchinger Meisterschaft in den Funktionen Hauptorganisator, Moderator und Schrauber vor Ort. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Mehr dazu im Beitrag auf der Homepage der DAV-Sektionen München & Oberland…

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Bundeslehrteam Sportklettern

Leistungsfördersystem bei den DAV-Sektionen München & Oberland

Leistungsfördersystem bei den DAV-Sektionen München & Oberland

Nach dem Trainingslager in Bleau war ich gleich drei Mal in Sachen Bundeslehrteam Sportklettern des DAV unterwegs: Mitte April leitete ich zusammen mit Christoph Gotschke eine Fortbildung zum Thema „Wartung (und Inspektion) von Kletteranlagen“. Ein paar Tage später fand das Jahrestreffen des „Bundeslehrteam“ in Regensburg statt. An insgesamt drei Tagen wurden diverse Themen wie Sicherungsgeräte, Klettertechnik, Klettern mit Kindern, etc.pp. angeregt diskutiert, Beschlüsse gefällt und Zukunftsperspektiven ausgelotet. An einem Nachmittag gings auch mal kurz an den „Schild“ im Laabertal. Dort spulte ich bei herrlichem Frühlingswetter zusammen mit Roland Kraska (Sportuni Köln), Korbinian Rieser (Bergführer Berchtesgaden) und Sonja Schade (Extremalpinistin, ehem. Wettkampfklettererin) ein paar OldSchool-Routen a la Platte. Einen Tag später war ich in Gilching zur Fortbildung für die Trainer der Klettertrainings des Kletterteams München & Oberland im Einsatz. Zusammen mit Isabella Bärmoser leitete ich diese zwei tägige Veranstaltung. Hier stand vor allem die Praxis im Trainingsalltag und die Trainingsplanung mit Kindern und Jugendlichen im Fordergrund. Direkt im Anschluß, hieß es ohne Pause die Vorbereitungen zur 3. Gilchinger Meisterschaft als Hauptorganisator weiter voranzutreiben. Dazu mehr im nächsten Beitrag…

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Bleau 2012: Nicht wissen, heißt nicht nicht können

Nils in Cuvier Rempart

Nils in Cuvier Rempart

In den letzten Wochen war ich viel unterwegs: zuerst 10 Tage mit dem Wettkampfkader 3 und Einzelnen aus „meinem“ Sichtungskader in Bleau. Dazu kommt noch ein Film raus. Das für mich persönlich berichtenswerteste Erlebnis aus Bleau war Folgendes. Bas Cuvier am Abend, die Bande hat sich ausgetobt, ich habe ausser Marie Rose zum Aufwärmen noch nichts gemacht. Am Helicoptère-Platz wogt eine bunte Mischung von vielen Dutzend Boulderern aus allen Herren Ländern. Anfeuerung und Action wie auf einem original Weltcup – um nicht zu sagen eine einmalige Stimmung. Alle paar Minuten fällt einer der weltberühmten Boulder in der Bas Cuvier-Arena: Corto Maltese, Chacuterie, Helicoptere, Bucherie usw.. Ich probiere nur so mal an einem 7C rechts vom Hubschrauber mit ein paar Spaniern herum. Nach zwei Versuchen bin ich schon in der Mitte, aber meine Leute werden bald aufbrechen. Die 7C dauert noch länger, ich bin mir nicht sicher ob ich überhaupt eine Chance habe in der aufkommenden Dämmerung. Was gibts noch? Zwischen Helicoptère und der 7C gibts noch so was mit Einstiegshüpfer an eine scharfe Leiste, dort bouldert auch niemand, kein Warten zwischendurch, also mal versuchen? Campusartig über der ersten Leiste noch eine Leiste, schlecht zu sehen, rechts daneben ein kleiner Sloaperpatscher und darüber so eine Monsterwarze, die vermutlich als pressiger Sloaper durchgeht. Erster Hüpfer: die Finger meiner rechten Hand und die Leiste trennen sich wie zwei Mülltüten von der Rolle, aua das tut weh. Noch mal ein Hüpfer, selbes Ergebnis, noch ein dritter Hüpfer wieder ohne irgendeine Verbesserung, meine Schmerztoleranz wird arg geprüft. Eigentlich ist es kein Hüpfer sondern ein recht komplexer Dyno, wenn man keine einarmigen Klimmzüge an den Fingerspitzen kann. Vielleicht geht noch ein vierter Sprung? Aber dann ist die Haut weg und das Blut kommt aus den Fingerspitzen und ich kann nach Hause gehen.Vierter Versuch: ich kann die messerscharfe Leiste zu meiner Überraschung halten, ich kann sie sogar mit einem kleinen Schmerzensknurrer durchstellen, eigentlich müßt ich jetzt die Füsse wieder an die Wand bringen, aber meine Haut rollt und bevor es mir die rechten Fingerkuppen aufschneidet, nehm ich den Pendelschwung einfach mit zum nächsten Leisterl mit links, tut genauso weh, ich schreie kurz und fixiere, patsche immer noch frei hängend zum Sloaper rechts, ein Fuß irgendwo hin und in die Monsterwarze seitlich reindynamisiert, werde angefeuert, Druck auf den Fuß, presse was geht, noch kurz geblockt und  habe den Ausstiegshenkel. Boah, das war von Anfang bis zum Schluß immer kurz vor dem Abgehen…Glück muss man haben. Komme runter, der eine Spanier gratuliert. Ich frage ihn, wie denn dieser Boulder heißt. Er meint: „Carnage“ (Blutbad). Ich bin ungläubig, ich habe gerade mal 10 Minuten an dem Problem verbracht, das kann nie und nimmer DIE Carnage sein, “ no es possible!“ meine ich. Der Spanier fummelt seinen Führer raus, „si, si – es el „Carnage!“. Ich kanns immer noch nicht glauben. Am Abend wälze ich meine gesammelten Führerwerke durch: es ist DIE Carnage. Hätte ich das vorher gewußt, ich hätte auf die Schnelle keinen Versuch gewagt…

Video der „Carnage“ auf You Tube

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Geschützt: Prag

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Viel zu tun

 

Fortbildung Wettkampfklettern mit Kindern und Jugendlichen in Darmstadt

Fortbildung Wettkampfklettern mit Kindern und Jugendlichen in Darmstadt

Die letzten zwei Monate war viel Arbeit angesagt. Anfang Februar Fortbildung Boulderprobleme und Lösungen in Bielefeld mit Sonja Schade. Mitte Februar Fortbildung Workshop Trainingspläne in Rieden/Füssen mit Tillmann Hepp. Dann Ende Februar der Wettkampfmarathon CLIMB FREE, direkt im Anschluss Lehrgang 1 Trainer C Wettkampf mit Stevie Hilgers in Darmstadt. Dann Fortbildung Wettkampfklettern mit Kindern und Jugendlichen wieder in Darmstadt mit Farid Touchi. Eine Woche später Schiedsrichtertagung noch mal in Darmstadt und von dort direkt nach Frankenthal bzw. Kaiserslautern zu einem weiteren Lehrgang 1 Trainer C Wettkampf mit Guido Köstermeyer. A propos Kaiserslautern: dort hat die Lau-Family (incl. Luke Grady) eine phantastische Boulderhalle eröffnet. Die Boulderhallen, die derzeit überall wie die Pilze aus dem Boden schießen, zeigen an, wohin der Trend geht: Bouldern um besser zu klettern – heute spielt ja auch niemand mehr Tennis auf dem Rasen (außer in Wimbledon). Unter diesem Motto, habe ich Ende März noch an zwei Tagen den neuen Boulderparcour im Heavens Gate mit Marcel und Timo kreiert. Puh, die Osterferien können kommen. Und danach gehts weiter mit viel Arbeit: Ende April startet die zweite Etappe des Oberlandcup 2012 mit der 3. Gilchinger Meisterschaft.

 

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