Dez. 12
5

Grad lustig wars in Cuvier Rempart
Und weiter gehts mit den Bleauclips. Am 3. Tag ist das Wettkampfkader 3 der DAV-Sektionen München & Oberland im weltberühmten Bas Cuvier im Einsatz. Tag 4 dann ein Auftritt im sonnigen, bekannten Gebiet Apremont Bisons und Tag 5 war dann der erste echte Projekttag im Hardcore Gebiet Cuvier Rempart. Dort verbissen sich die Jungathleten in einige sackschwere Probleme. Nur das Problem der drei jüngeren Gastteilnehmerinnen Anna, Esther und Silja ist leider dokumentiert, da die Trainer laufend im Einsatz waren und nur wenig Zeit zum Filmen zur Verfügung stand. Dennoch hatten auch die ganz kleinen Wettkampfkletterer eine beeindruckende Session. Die setzte sich am nächsten, dem 6. Tag fort. Weils so schön war gings noch mal nach Cuvier (Bas & Rempart). Am 7. Tag war es zuletzt regnerisch, ein guter Anlass um sich in Jour de pluie (franz. „Regentag“) zu versuchen. Tag 8 war ein weiterer Aufenthalt in Cuisiniere Isatis angesagt. Dort bewies sich das Wettkampfkader 3 in Disziplin und Teamspirit (im Gegensatz zu den exaltierten Bleausards :). Viel Spaß beim Ansehen!
Nov. 12
19

Voller Einsatz in Isatis Cusiniere
In dieser Folge kann die Akribie bewundert werden, mit der das Wettkampfkader 3 ans Klettern (Bouldern) herangeht. Im Topgebiet Isatis Cusiniere haben sich die kleinen Talente zwischen 8 und 11 Jahren ein komplexes Projekt ausgesucht, das über Stunden berannt wird, bis es schließlich fällt, wie der 3. Film „Bleau 2012/April“ anschaulich zeigt…
Nov. 12
8

Mit Silja und Steffi in der Mehrseillängenroute (Colodrimassiv)
Für jemanden eine Lanze brechen stammt lt. Wikipedia aus der Rittersprache, wo sich bei Zweikämpfen der Sekundant im Falle einer bedrohlichen Situation schon mal einmischte und dabei den Bruch seiner Lanze, wenn nicht mehr, riskierte. Ich will hiermit eine Lanze für meinen Sponsor DIRECTALPINE brechen.
Wie man es sich von jedem guten Sponsor erwartet versorgt mich DIRECTALPINE mit der nötigen Hard- und Software, die ich in meinem Kletteralltag dringend benötige. Auch ein „guter Draht“ zwischen Sponsor und Athlet ist ein gewöhnliches Kennzeichnen für einen Unterstützers. Dafür also muß noch nicht unbedingt eine Lanze gebrochen werden, aber bei DIRECTALPINE gibt es noch ein paar mehr Dinge, die ich inzwischen wirklich schätze. Da wäre u.a. die Qualität der Produkte zu nennen. Ein Beispiel, an dem ich das mit am Besten ablesen kann: Die T-Shirts. Mein Kleiderschrank quillt über von T-Shirts, die sich in den letzten 10 Jahren aus Wettkämpfen, Erbschaft, Geschenke etc. angesammelt haben. d.h. Nachdem ich die alten Shirts in die Kleidersammlung übergebe, wähle ich i.d.R. die T-Shirts für den (Kletter-) Alltag aus, die sich am angenehmsten tragen lassen. Welche werden das wohl sein? Ganz genau, die von DIRECTALPINE und das mit gutem Grund. Die Shirts von DIRECTALPINE überstehen viele Wäschetrommeln, ohne daß da irgendwas verblasst, Nähte rausfusseln, der Stoff steif oder brüchig wird etc. pp. Klar, bis auf ein grünes Shirt sind alle aus 95% Baumwolle. Könnte also ein Zufallstreffer sein, daß ausgerechnet die Baumwoll-T-Shirts, die ich von DIRECTALPINE bekommen habe, supergut in der Qualität sind.
Wenn da nicht noch dieses eine grüne T-Shirt von DIRECTALPINE wäre. Es ist ein Plastikshirt. Ich hasse Plastikshirts ohne Baumwolle, ohne natürlich gewachsene Rohstoffe. Alle Plastikshirts, die ich in den letzten 15 Jahren ausprobiert habe, habe ich kaum mehr als ein einziges Mal angehabt. Sie kratzen auf der Haut widerlich, wenn ich schwitze (und ich schwitze in dem Zeugs viel mehr) lösen sich die tollen Versprechungen über die ach so funktionelle Wear nicht selten in einen kalten, stinkenden Lappen auf, der Pickel macht. Irgendwann mal, nach wieder so einer kratzig, stinkigen Klettertour im Plastik habe ich mir geschworen nie mehr wieder diese ätzige Sch… an meine Haut zu lassen. Bis zum vergangenen Donnerstag. Da habe ich mit Frau und 9 jähriger Tochter eine 8 Seillängentour (es war Siljas erste Mehrseillängenroute) in Arco gemacht. Irgendwie ist das o.g. grüne Plastikshirt in meinen Koffer gewandert und es war an diesem Tag recht schattig-kalt und die anderen Baumwollshirts von DIRECTALPINE waren alle schon im Waschbeutel. Ich hatte zwei Seile plus Rucksack im Vorstieg zu schleppen und ich mußte in den grünen, (scheinbar) sauren Apfel beissen, also das Plastik widerwillig überstreifen. Langer Rede kurzer Sinn: ich war wirklich mehr als erstaunt und werde dieses funktionelle Synthetic-Shirt gerne immer wieder anziehen, gerade wenn es kalt und schwitzig wird! Ein weiteres Indiz, dass die Produkte von DIRECTALPINE halten was sie versprechen, hat sich mir offenbart. Daneben gilt es ganz allgemein zu erwähnen, dass ich die Kleidung von DIRECTALPINE auch in ihrem Understatement-Erscheinungsbild schätze. Alle DIRECTALPINE Produkte werden übrigens im EU-Land Tschechien gefertigt. In der Gesamtschau betrachtet, breche ich diese Lanze für DIRECTALPINE also mit Vergnügen!
Nov. 12
4

Crashpadrodeo in Rocher Fin
Im Clip Tag 1 ist der 10 jährige Bini zu sehen, wie er voller Enthusiasmus einen heroischen Flashversuch in einer 7B in Rocher Fin startet und… erstaunlich weit kommt, der helle Schlitz, den er im letzten Zug vor dem Herauskippen versucht anzuschnappen, ist der Cruxgriff, mit dessen Hilfe er eine reale Chance gehabt hätte den Boulder zu schafffen. Bini zeigt mal wieder, daß es sich lohnt zu kämpfen und dabei den Verstand zu benutzt. In einer weiteren Sequenz ist der ebenfalls 10 jährige Spiri zu beobachten, wie er eine kleingriffige 6B abknipst. Die zweite Hälfte des Clips zeigt Szenen aus einem Standardprogramm des Wettkampfkader 3 von München & Oberland: Crashpadrodeo (mit System) – ein Must-Do des Teambuilding in der Klettergruppe. Viel Spaß beim Ansehen des Clips Bleau 2012/April/day 1.
Okt. 12
22

Sitzstart in Cuvier Rempart
Aug. 12
10

Moni bei der Sichtung 2004
Von Jiri Kadlec, der Moni 2003 in ihrem ersten Kletterjahr trainierte, hatte ich damals erfahren, daß sie ein richtiges Talent ist. 2004 lief sie mir in Thalkirchen zum ersten Mal eher zufällig über den Weg. Ich fragte sie sinngemäß, ob ihr das Klettern wirklich so richtig Spaß macht, ihr Augen begannen zu strahlen und sie grinste bis über beide Ohren. Damals war sie etwa 12 Jahre alt. Kurz darauf, im April 2004, fand die Sichtung zur Gründung des Nachwuchsfördersystems Kletterteam München & Oberland statt. Bei der Sichtung stellte sie ihr Talent unter Beweis. Ich war damals schon beeindruckt von ihrer Präzision und ihrem taktischen Geschick. Moni war eine der 45 ersten Mitglieder dieses Teams. Ein Jahr später trainierte sie bei mir im Wettkampfkader 1 von München & Oberland als damals älteste Teilnehmerin. Der Verlauf ihre Kletterkarriere entwickelte sich von Anfang an steil nach oben. Bereits 2006 wurde sie deutsche Bouldermeisterin in der Jugend B, seit 2009 ist sie konkurrenzlos bayerische Meisterin bei den Damen und kletterte auf allen deutschen Bouldercups der Erwachsenen immer an der Spitze mit. Freilich hatte Moni mit Juliane Wurm immer eine Klettererin vor sich, die ihr eine gute Nasenlänge voraus war. Seit knapp zwei Jahren ist Moni mit Peter, der bei der Sektion München arbeitet, fest liiert. Peter ist ehemaliger Fußballprofi und Leistungssportler, das hat Monis Kletterentwicklung sicher nicht geschadet. Seit Sommer letzten Jahres ist Moni zusammen mit Jule Wurm Mitglied im deutschen Nationalkader Bouldern. 5 Halbfinaleteilnahmen bei Worldcups und Felsboulder bis 8A in den letzten Monaten zeigen auf, daß Moni an die besten Kletterfrauen der Welt angeschlossen hat. Am vergangenen Wochenende hat sie den deutschen Bouldercup in Überlingen souverän gewonnen. Auf dem Boulderweltcup am 25./26. August unter dem Zeltdach des Münchner Olympiastadions muß man mit ihr rechnen. Vor heimischem Publikum wird sie mit einem starken Background antreten. Ich bin sehr gespannt auf das größte Klettermegaevent des Jahres und auf Monis Auftritt!
Interview mit Moni vom April diesen Jahres zu Weltcups, Felstklettern, etc….
Bericht über Moni auf der Homepage von München & Oberland …
Video Deutscher Bouldercup Überlingen 2012 mit vielen Moves von Moni…

Südkurier berichtet über Moni in Überlingen
Juli 12
27

Moderation Münchner Stadtmeisterschaft, Foto: Marco Kost
Die 10. (Jubiläums-) Stadtmeisterschaft und der 1. Fun Cup liegen hinter mir. Ein Haufen Arbeit mit viel Stress aber auch einer Menge Spass und der große Erfolg ist die Belohnung dafür. Knapp 600 Teilnehmer sind auf beiden Veranstaltungen zusammen gestartet. Für meine Moderation habe ich bisher fast nur sehr gute Rückmeldungen erhalten. Kurzum die Mühe hat sich gelohnt! Ausführlicher Bericht auf der Homepage von München & Oberland und ein super Stadtmeisterschaftsfilm von Deti Fliegl geben das Ganze atmosphärisch gelungen wieder.

Plakat 10. Münchner Stadtmeisterschaft
Seit Wochen bin ich mit der Organisation der 10. Münchner Stadtmeisterschaft/Oberlandcup am 21.7. und dem FUN CUP am 22.7. im und rund um das Kletter- und Boulderzentrum München im Einsatz. Jetzt gehen die letzten Meldungen raus:
– Bis 17.7. über 200 Voranmeldungen zur Stadtmeisterschaft
– Preise über 10.000,- für Stadtmeisterschaft und FUN CUP – vielen Dank auch an meine Sponsoren: Edelrid, Directalpine und Tenaya!
– Kostenloses Outdoorfilmfest am Samstag abend
– Samstag 21.7.: Tagsüber kostenloses Bergfilmkino im 2Club
– Samstag 21.7. 18: 45 Uhr: Stefan Glowacz Multimediavortrag
– Hüpfburg für die Kids während Stadtmeisterschaft und FUN CUP
– Stadtmeisterschaft: T-Shirt-Contest – wer hat die meisten T-Shirts der 10 Stadtmeisterschaften, bei Gleichstand zählen auch alle Oberlandcup-Shirts seit 2007?
– Kletterquiz während der Stadtmeisterschaft (für alle Anwesenden)
– High Jump Contest während der Stadtmeisterschaft
– Alle Kinder die an der Stadtmeisterschaft teilnehmen erhalten eine Urkunde
– Jeder Teilnehmer der Stadtmeisterschaft erhält einen Essensgutschein + Freigetränk
– Achtung: keine Parkplätze vor Ort, bitte möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommen!
Alles Infos: www.oberlandcup.de
Juli 12
3

Nils im "Little Big" (Foto + Bearbeitung: Fletsch)
Zu Pfingsten stand mal wieder der obligatorische Tarnschluchtbesuch an. Eigentlich ist die Hälfte aller Routen in der Tarn seit 2 Jahren gesperrt, wegen ungeklärter Eigentumsverhältnisse der Felsen und den deswegen ungeklärten Verantwortlichkeiten. Aber das macht in der Tarn gar nix, 250 schöne Routen statt 500, das reicht allemal! Dieses Jahr hatte ich mir etwas Besonderes vorgenommen. Normalerweise gelingen mir auch meine schwersten Routen im ersten oder zweiten, spätestens dritten Versuch. „Rotpunkt projektieren“ ist eigentlich gar nicht so mein Ding. Dieses Mal jedoch bestürmte ich im Akkord und ausschließlich eine einzige Route, die recht bekannte „Little Big Boss“. Die „Little Big“ zählt zu der Sorte von 8a-Routen, die auch routinierten 8a Kletterern gewöhnlich nicht leicht von der Hand gehen. Davon abgesehen, ist die Route ausgesprochen schön. Erst geht es an der Kante einer 5er Platte sicherungsfrei 8 m hoch, dann simples, athletisches, anhaltend leicht überhängendes 7b-Gehenkel bis zu einem Schüttelpunkt mit schlechten Tritten im Überhängenden. Und dann eine knallharte, anhaltend überhängende Sequenz, die ich als Boulder ungefähr bei 7A+ fb einsortieren würde, danach noch eine vertrakte 7a Sequenz im Senkrechten bis zum Umlenker pumpen. Da muß alles stimmen, nicht nur die Bewegungsabfolgen müßen exakt ablaufen, sondern auch die Luftfeuchtigkeit sollte passend sein. Nach einem halben Dutzend Versuchen wurde es für die Jahreszeit ungewöhnlich kalt, der Grip war mit einem Mal perfekt, ich kam zum ersten Mal relativ frisch in den schweren Boulderpart rein. Aber kaum hatte ich diesen ziemlich gut drauf, wurde es wieder heiß, Wind aus Südwest, 30° – keine Chance. In der Nacht vor dem letzten Tag kamen mir tatsächlich noch drei kleine Verbesserungen in den Sinn, die ich trotz hoher Luftfeuchte erfogreich umsetzen konnte. Ich rutsche jedoch am letzten schweren Zug aus einem glitschigen Zweifingerloch, eben doch noch zu feucht für mein Können… Im Rückblick gesehen, habe ich seit Langem nicht mehr so viel, in so kurzer Zeit, über das Klettern gelernt. Vielleicht sollte ich doch einmal, wie fast alle Kletterer „meines Schlages“, mit dem Projektieren beginnen?

Moderation auf der 3. Gilchinger Meisterschaft
Bei tropischen Temperaturen Ende April war ich auf der 3. Gilchinger Meisterschaft in den Funktionen Hauptorganisator, Moderator und Schrauber vor Ort. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Mehr dazu im Beitrag auf der Homepage der DAV-Sektionen München & Oberland…