Feb. 19
11
In knapp 2 Wochen findet der 11. CLIMB FREE auf der Endverbrauchermesse Freizeit, Reisen und Erholung (F.re.e.) statt. Dort findet u.a. der zweithöchste deutsche Wettkampf statt, die Süddeutsche Meisterschaft (23.2.). Über 100 Athleten (viele der besten Deutschlands) haben sich angemeldet. Am Sonntag 24.2. wird im Anschluss die erste Runde des Oberlandcup 2019 veranstaltet. Klettern boomt anhaltend seit ca. 20 Jahren und es ist kein Ende in Sicht. Das spiegelt sich auch an den Teilnehmerzahlen und den Anmeldezeiten bei den Wettkämpfen wieder. Die allermeisten Startplätze für den Oberlandcup waren nach 2 Tagen vergeben, die Anmeldungen für die Süddeutsche Meisterschaft stellen einen erneuten Rekord dar und übertreffen die kühnsten Erwartungen. Nur noch ein Startplatz (Damen 40+) ist beim Oberlandcup unbesetzt. Vielen Dank sage ich hier an die Sponsoren: Sporthaus Schuster, Mountain Equipment, das Kletter- und Boulderzentrum München Nord, sowie Tenaya, Beal, Mantle und Chillaz. Als Hauptorganisator werde ich im Zentrum des Geschehens dabei sein.
Infos Süddeutsche Meisterschaft
Ursprünglich hatte ich gemeldet 10. CLIMB FREE, jedoch wird natürlich der 11. CLIMB FREE stattfinden. Im Rahmen des Oberlandcup wird dieses Jahr die 10. Gilchinger Meisterschaft (25. Mai) stattfinden – daher die Verwechslung.
Feb. 19
11

Ninja Warrior, ein beliebtes Reaktionsspiel (Foto: Isabelle Kautz)
Wie fast jeder Jahr veranstalte ich zum Saisonstart ein Klausurtrainingswochenende, bei dem bestimmte Themen intensiver abgearbeitet werden. Dieses Mal leitete ich die Veranstaltung zusammen mit meiner Trainerkollegin Isabelle Kautz. Teilnehmer waren die Mitglieder des Wettkampfkader 3 von München & Oberland. Das Kletter- & Boulderzentrum in München-Freimann sowie das Landesleistungszentrum des BFB in Augsburg waren die idealen Orte um dort konzentriert zu trainieren.
Die folgenden Themen wurden behandelt: Mentaltraining (Schwerpunkt), Parcour & Risiko, Trainingslehre Grundlagen, Regelkunde Basics, Bewegungsablauf Speed, On Sight Bouldern. Ein paar Fotos geben wieder, dass es Spaß gemacht hat und zugleich anspruchsvolles/r Training/Unterricht stattfand.

Modern Climbing Art (Foto: Isabelle Kautz)

Ohne Trainingstheorie keine sportliche Leistung

Feb. 19
8

Die Eintragung zum Volksbegehren Artenvielfalt „Rettet die Bienen“ läuft in 4 Tagen aus – es fehlen noch 300.000 Unterschriften. Deshalb: trage dich schnell ein (z.B. im Münchner Rathaus – s. Foto). Das Volksbegehren wird von sämtlichen Naturschutzverbänden und auch dem Deutschen Alpenverein unterstützt.
Mehr Infos zum Volksbegehren „Rettet die Bienen“.
Jan. 19
29

Einer der obersten Zuflüsse des Rhein, fließt am Magic Wood vorbei
Ahoi! Seit längerer Zeit mal wieder im Boulderparadies Magic Wood unterwegs, mit „meinem“ Wettkampfkader 3, den noch ganz jungen Wilden… Magic Wood ist m.A. ein richtiger Hochsommerspot, dann entfaltet der Wald seine ganze Kraft. In der Hitze des Mittags läßt es sich vorzüglich im wilden Bach (einer der obersten Zuflüsse des Rheins) baden. Zum Bouldern kam ich vor lauter Betreuung, der jungen Kletterfanatiker kaum. Die Morgenlatte (7B) hatte ich rel. schnell abgehakt , die habe ich aber vor ein paar Jahren im 1. Versuch niedergerungen, da sie mir liegt und viel Platz für meine langen Haxen bietet. Es war ein Riesenspaß mit dem Wettkampfkader 3 und Susanne Menhart als Co-Trainerin die Felsen des Magic Wood zu berennen.

die Brücke in’s „Paradies“

In der Hitze des Mittags: Baden im Bach – ein Must do!

Das Wettkampfkader 3 von München & Oberland in Aktion!
Jan. 19
29

In den unteren Metern der fantastischen Super-Themelina (Sector Iannis, 7c+)
An diese griechische Insel habe ich scheinbar mein Herz verloren. Wer einmal dort war, weiß was ich meine. Auch im 4. Jahr hat Kalymnos (Betonung gr. auf dem a!) nichts an seinem Reiz verloren. Hier eine kurze Aufzählung von prägnanten Worten und Halbsätzen, die das besondere Spektrum dieses urgriechischen Eilandes umreißen: Esel füttern, Delfintauchen, Falken beobachten, Katzen streicheln, Feigen pflücken, Nachtschwimmen, Tanzen bis in den Morgen in Arginonda, Retzina, Dolmades und Schokoeis in Vathy, Mopedrennen über die Berge, Ziegenstreicheln, 3000 3* Routen, Muscheltauchen in Vlychadia, Syrtakitanzen bei Zorbas, Felsenspringen, Motorbootfahren, Kiten auf Kos, Wellenbaden in Kantoury, Familienessen in Milizachas, Mythos in Palionysos trinken (dort unbedingt eine Stunde auf der Luftmatratze in der Bucht dümpeln – vorher gut eincremen!), Diego Marsella am Secret Garden treffen, Tintenfische beobachten, Grande Grotta am Morgen usw usf

Panoramablick auf die Bucht von Emporios

„Attitude“ (Sector Iannis, 7a)

Die „Chef-Ziege“ vom Secret Garden. Achtung, das Tier ist superschlau und räubert systematisch Rucksäcke.

Sonnenuntergang in der Bucht von Kantouni

An der Schlüsselstelle der „Syrtaki-Lessons“ (Secret Garden, 7c+)

Vorbereitungen zum Tauchen mit Delfinen und Thunfischen

Klettern über der Ägäis (eine 6c+ am Secret Garden)

Abendstimmung über Telendos
Jan. 19
28

„Full House“, 6000 Zuschauer verfolgen den atemberaubenden Boulderweltcup unter dem Dach des Olympiastadion; (Foto: DAV)
Im August ging schon ganz traditionell der Internationale Boulderweltcup, als Abschlussveranstaltung der Saison am Münchner Olympiastadion über die Bühne. Mein Helferteam, das ich größtenteils aus Freiwilligen der DAV Sektionen München & Oberland zusammenstellte, meisterte die Herausforderung mit Bravour. Wieder einmal dominierten die Japaner, die sich im großem Stil auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokyo vorbereiten (und schon mal die meisten Titel im Vorfeld absahnen). Aber auch die Slovenen mit Janja Garnbret und den beiden ultrastarken Boulderern Gregor Vezonik und Jernej Kruder hinterliessen tiefen Eindruck beim Münchner Publikum.

Grundrissskizze Helferteam

Die DAV Sektionen München & Oberland stellten einen Großteil des Helferteams (verstärkt vom Augsburger Helferteam).

Siegerehrung: das unschlagbar starke, japanische Team feiert!
Jan. 19
28

Sicherungsteam auf dem EYC
Im Juli fand zum ersten Mal seit 2009 wieder ein europäischer Jugendcup im Seilklettern (Lead) in München statt. Als Veranstaltungsort wurde die moderne Kletteranlage in München-Freimann auserkoren. Als Chef des Helferteams hatte ich alle Hände voll zu tun. Über 200 Jugendliche aus ganz Europa, darunter einige zukünftige Weltspitzenkletterer nahmen teil. Ein bestens aufgestelltes Helferteam, darunter auch ein Topsicherungsteam, trug das seine zum Gelingen der Veranstaltung bei.

Junge Athletinnen (Russland/Ukraine) sprechen sich in der Call Zone vor dem Start ins Finale ab.

Die eindrucksvolle Aussenwand von Freimann, wird von den EYC Athleten belagert (Foto: DAV)
Jan. 19
28

Die riesige Aussenwand des Landesleistungszentrums in Augsburg (Foto: BFB)
Im Juni des vergangenen Jahres wurde in Augsburg das erste deutsche Landesleistungszentrum eröffnet. Der Bergsportfachverband Bayern, in dessen Vorstand ich mittlerweile seit 13 Jahren aktiv bin, hatte einen erheblichen Teil zum Gelingen des Projektes beigetragen. Eröffnet wurde die Anlage u.a. von der 2. Vorsitzenden des Deutschen Alpenvereins, Burgi Beste und dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann.

Die eindrucksvolle Innenwand des neuen Bayerischen Landesleistungszentrum in Augsburg.
Zeitgleich fand der erste Wettkampf im olympischen Format auf deutschem Boden statt, den ich moderieren durfte. Inzwischen hat die Anlage einen gewissen internationalen Status. Nicht wenige Stars der weltweiten Kletterszene haben sich dort zum Training, insbesonder in der Leaddisziplin, zwischenzeitlich eingefunden.

von rechts: Burgi Beste (2. Vorsitzende DAV), Bernd Kränzle Vizepräsident Bayer. Landessportverb.), Matze Ballweg (1. Vorsitzender BFB), Joachim Herrmann (Bayer. Innenminister), Uli Kühnl (1. Vorsitzender Sektion Augsburg DAV), Harald Stempfer (BLSV Vizepräsident), Benno Helf (Ehrenvorsitz DAV Augsburg) und Augsburg’s OB Kurt Gribl eröffneten das LLZ im Juli 2018 (Foto: Sektion Augsburg)

Auszug aus der BLSV Hauspostille
Jan. 19
28

Nicht weit vom X-Tal entfernt…
Wieder einmal hatte ich Gelegenheit im wunderschönen X-Tal zu klettern. Genauer will ich den Kletterspot nicht benennen, denn die Eingeborenen sind nicht daran interessiert, dass sich die (Kletterer-) Massen dorthin verirren.
Mitte Mai gelang mir an einer löchrigen, anhaltend überhängenden und gewöhnlich nassen Wand die Begehung eines Ultraklassikers im 2. Versuch. „Pump Gun“, im oberen 9. UIAA Grad ist meist nass und deswegen nur seltener begekletterbar. Motivierend wirkte sich das Aufziehen einer gewittrigen Regenwolke aus. Kurz nach meinem Erfolg näßte der Wettergott die Löcher wieder ein und hätte damit jeden weiteren Versuch verunmöglicht. Zum Erfolg gehört neben Fleiß und Disziplin bisweilen auch das Glück.
Fast genauso erfolgreich war ich kaum einen Monat später im X-Tal in einer 10- („Listiger Hirsch“), die mir beinahe ebenfalls im 2. Versuch gelang, als ich aus dem vorletzten Griff rutschte.

Wunderschöner Blick aus dem X-Tal in die Berglandschaft…
Jan. 19
28

Ausbouldern der „Frauentour“ schlechthin („Arachnide“, De Que fas aqui, 7c) – im Hintergrund fließt gemütlich die Tarn dahin; Foto: Andi Dick
Zum 12. Mal war ich 2018 in der Tarnschlucht. Ich bin versucht die abgelegenen Riesenmauern im französischen Massiv Central zu meinem Heimatklettergebiet zu erklären. Eine vielköpfige zumeist süddeutsche Klettergemeinde trifft sich dort alljährlich zu Pfingsten um die Ausdauerbretter der Gorge du Tarn zu bestürmen. Ein paar Fotos vom letzten Jahr spiegeln die aussergewöhnliche Kletterregion wieder:

Pferde auf der über 1000m hoch gelegenen, kargen Hochebene, der sog. Causse

Geselliges Besammensein am Grillplatz, in den Tiefen der Tarnschlucht

Das verwunschene Katharer-Städtchen Le Rozier am Zusammenfluss von Tarn und Jonte

Blick oberhalb der Gorge du Jonte, der „Schwester“ der Tarnschlucht

Michi Hoffmann entert eine 7a+ Platte am De Que Fas Aqui (Foto: Andi Dick)