Münchner Stadtmeisterschaft / Oberlandcup

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Über 200 Freizeitathleten nahmen teil; Foto: Marco Kost

Über 200 Freizeitkletterer (und auch einige Kletter“profis“) nahmen an der Münchner Stadtmeisterschaft Mitte Juni im DAV Kletterzentrum München Nord (=Freimann) teil. Als Hauptorganisator und Moderator waren damit für mich höchst ereignisreiche und  zufriedenstellende Tage verbunden. Zuletzt wurden auch die Gesamtsieger der Oberlandcupserie nach einem packenden Finale gekrönt.

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Markus Herdieckerhoff, der während seine Jugend in „meinem ersten“ Wettkampfkader trainierte, wurde alter und neuer Stadtmeister und Sieger der Oberlandcupserie 2019; Foto: Marco Kost

Ein hervorragendes Schrauberteam, das sich überwiegend aus Trainern des Kletterteams von München & Oberland zusammensetzte, hat eine Menge an gelungenen, herausfordernden Bouldern geschraubt.

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Spaßgarantie auf der 17. Münchner Stadtmeisterschaft; Foto: Marco Kost

Insgesamt waren die Reaktionen von Teilnehmern und Publikum mehr als zufriedenstellend. Eine ungewöhnlich große Anzahl von offiziellen Vertretern aus Stadtrat und Bezirkausschuss, als auch DAV Trägerverein der Münchner Kletterhallen, wohnten der Veranstaltung bei. Spendable Sponsoren darunter CLIF-Bar, Metolius, Tenaya, Mantle, Chillaz, Beal, und Thule gaben hochwertige Preise im Gesamtwert von über 5000,- an die Teilnehmer aus. Vielen Dank dafür!

…Bericht Homepage München & Oberland

…kleines Video zur Münchner Stadtmeisterschaft 2019

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17. Münchner Stadtmeisterschaft

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Hoch her geht es bei der Münchner Stadtmeisterschaft

Am kommenden Samstag findet in München-Freimann die 17. Münchner Stadtmeisterschaft statt. Wieder werden viele Freizeitkletterer aus der Region, darunter auch einige Handicapkletterer, teilnehmen. Manche Athleten reisen auch aus dem gesamten Süddeutschen Raum an, denn es gibt kaum einen vergleichbaren Freizeitwettkampf, der nach einem fairen und konsequenten Regelwerk mit Schiedsrichtern stattfindet.

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Siegerehrung Handicap

Gerade Nichtprofis, die ohne Druck ein bischen die Luft eines regulären Wettkampfes schnuppern wollen, fühlen sich auf der Münchner Stadtmeisterschaft wohl. Nicht zuletzt werden extra für Kinder und Jugendliche kreierte Kletterprobleme geboten.

Dementsprechend wird in vier verschiedenen Klassen, Kinder-Jugend-Erwachsene-40+ (jeweils weiblich und männlich) gestartet. Die Handicapler starten in 6 eigenen Klassen in Toproperouten. Zum ersten Mal wartet die Münchner Stadtmeisterschaft mit einem Nachhaltigkeitskonzept zum Schutz der Umwelt auf.

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Die Halle kocht beim High-Jump contest

Die Münchner Stadtmeisterschaft ist auch der Schluss- und Höhepunkt der Oberlandcupserie. Spannend wird es deshalb auch am Nachmittag, denn im Finale entscheidet sich, wer Oberlandcupgesamtsieger 2019 wird. Also auf geht’s zur Münchner Stadtmeisterschaft!

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Matthias Able wurde Oberlandcupgesamtsieger 2018

Weitere Infos gibts hier…

Anmeldung zur Münchner Stadtmeisterschaft…

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Landesmeisterschaft Nordrheinwestfalen

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Spannende Routen, die insgesamt sehr gut aufgingen, stellten den Teilnehmern vor anspruchsvolle Bewegungsaufgaben; Foto: DAV Landesverband NRW

Einen weiteren Schraubereinsatz, wieder eher im Norden Deutschlands hatte ich zu absolvieren. Vergangene Woche hatte ich die Ehre zusammen mit Nikola Petrov die offene NRW-Landesmeisterschaft Lead in der DAV-Kletterhalle Wupperwände (Wuppertal) zu schrauben. Ein gelungener Wettkampf wurde mit dem zeitgleichen Topclip der beiden Favoriten Jiline Grote und Jonas Brandenburger, die im Finale als Letzte in die weit überhängende Wand starteten, gekrönt. Wenn nicht eine Menge Schraubereinsatz und -glück im Spiel gewesen wäre, hätte man auch annehmen können, dass ein fiktives Drehbuch für diese Veranstaltung nicht besser hätte geschrieben werden können. Es waren voll anstrengende Tage (wie immer beim Schrauben) die mit einem erfolgreichen Event belohnt wurden.

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1,2 Millionen kamen zur CSD Parade nach Köln, die Stadt war fest in der Hand der LGTB-community. Minderheitenschutz und – rechte sind ein Kennzeichen von freien Gesellschaften. In diesem Sinne, toll, dass so viele da waren. Photo: Zeit

Der tatsächliche Höhepunkt dieser Tage war jedoch die Zugfahrt von Wuppertal nach Köln am Sonntag. An diesem Tag fanden sich 1,2 Millionen Menschen zur europaweit größten CSD (Christopher Street Day, der war vor genau 50 Jahren) Veranstaltung in Köln ein. Der Zug war vollgepfercht mit höchst schrillen (aber nicht nur schrillen) und überraschend vielen jungen Menschen, die neben Bussi Bussi insbesondere durch ihre stramme Partyaffinität auffielen. Kurzum ich gehörte im Zug eindeutig zur Minderheit  – eine Erfahrung, die ich in diesem Fall nicht missen möchte! Davon abgesehen, ich habe noch nie in meinem Leben mit so vielen unbekannten Menschen in so kurzer Zeit einen solchen Spaß gehabt. Und darüber hinaus: „Gemeinsam stark!“ das Motto des diesjährigen CSD, das war mit jeder Pore zu spüren!

Bericht auf der Homepage des DAV Landesverbandes Nordrheinwestfalen

Bericht + Fotos der Zeit zur CSD Parade in Köln

 

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Gorge du Tarn, die 13.

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Sichern vom Stand aus, mitten in der Wand hoch über dem Tarnfluß

Vielleicht ist es gar nicht so übertrieben, wenn ich mich Tarnschluchspezialist nenne. Zumindest wenn es um Fragen des Klettersports in der einmaligen Naturlandschaft der Gorge du Tarn geht, kenne ich mich mitlerweile recht gut aus. Zum 13. Mal war ich über Pfingsten dort und … es war, wie die 12 Male zuvor, wieder unfassbar schön. Eigentlich hatte ich vor ein paar schwere Projekte anzugehen, die ich im letzten Jahr ausgecheckt hatte. Aber dann war es so (perfekt) kalt, dass ich umdisponierte.

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Sektor Reverend hoch über der Jonte

Endlich war die Gelegenheit gekommen um den, um diese Jahreszeit viel zu heißen Südwänden, der nahe gelegenen Gorge de la Jonte einen Besuch abzustatten.  Der Sektor Reverend hielt mehr als er versprach und dort gefiel es mir fast noch besser als in der Tarnschlucht (Wand hoch oben, weiter Blick, herrliche Landschaft, Geier in nächster Nähe kreisend). Nach kurzem Check machte ich eine saugute 7c+ schnell im Toprope. Leider war es am nächsten Tag schon wieder zu heiß um der Jonte einen weiteren Besuch abzustatten … nächstes Jahr wirds hoffentlich wieder so kalt.

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Blick vom Sektor Reverend in die Jonteschlucht. Die Felsen gegenüber sind knapp 200 m hoch, liegen aber im Naturschutzgebiet und befinden sich damit fest in den Händen – besser: Klauen – von hunderten Geiern.

 

Zumindest in den schattigen Tarnwänden blieb es auch weiterhin vergleichsweise kalt und so war ich knapp am Durchstieg einer 8a+ Platte dran (ein Zug fehlte). Am nächsten Tag stiegen die Temperaturen leider deutlich weiter an und dann war das Spiel auf der schmierigen Platte natürlich aus.

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Sichern mit Dummyrunner am De que fas aqui

So knipste ich nur zwei Projekte, „Air France“ am linken De que fas aqui und „Le bug de l’an débile“ am unteren Foetus (beide 7c)  ab. Obgleich damit der „der große Wurf“ ausblieb, gilt für mich auch weiterhin das Motto: ein Jahr ohne Tarn geht gar nicht :).

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Um das romantische, kleine Kathererörtchen Sainte Enimie windet sich der Tarnfluss. Im Hintergrund darüber ahnt man die karge Causse Hochebene, die mit steilen Hängen in die Tarnschlucht abbricht.

Erfreulich, dass mir nur eine Woche später, die Route Kalypso (8a) an der Geisterschmied bei Kufstein recht locker von der Hand ging. Die Tarnschlucht als Trainingsareal scheint auch seine Wirkung zu haben…

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Arco amore mio (frei nach Andi Dick)

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Ganz klein erkennt man den Gleitschirmflieger, der vom mächtigen Piccolo Dain (Kleiner Zahn) 600m über dem Örtchen Sarcche in den blauen Himmel startet. Der wunderschöne, neu eingerichtete Sektor befindet sich in der untern Bildmitte links, genau hinter dem Laternenmast.

Wer klettert (oder mountainbiked) und war noch nicht in Arco? Andi Dick, der Münchner Kletterbarde hat Arco sogar ein (lachmuskelreizendes) Liedchen gewidmet (das sollte man genauso kennen, wie die gute Pizza in Arco). Das italienische Arco etwas nördlich des Gardasees gelegen, ist so etwas wie das Mekka des (Fels-)Sportkletterns. Als Kletterer ein Muss und obwohl in manchen Bereichen schon etwas in die Jahre gekommen, wird es beständig ausgebaut. Gerade deshalb und nicht nur wegen seiner schier unermeßlichen Vielfalt bleibt Arco für Kletterer interessant.

Im Juni hatte ich die Ehre zum ersten Mal einen offiziellen Trainerlehrgang in Arco zusammen mit Michi Hoffmann leiten zu dürfen (ein Lehrteamkollege fiel aus -> ich durfte einspringen). Zu dem Lehrgang zweierlei: da ich bisher vergleichsweise selten in Arco (vielleicht drei Dutzend Mal) klettern war, war ich sehr dankbar, dass Michi  die Felsauswahl übernahm. Wir suchten zwar einige der üblichen Locations (Massone, Nago, Asino) auf, aber unter dem Aspekt Lehrgang war das auch für mich interessant. Ein fantastisches, neu erschlossenes Gebiet am Eingang des Ledrotales mit herrlichem Blick hinunter auf den See, wählten wir für einen weiteren Lehrgangstag aus. Die Teilnehmer äußerten sich begeistert.

Nach dem Lehrgang gönnten wir uns noch 1 1/2 entspannte Tage an einem anderen wunderschönen, neu eingerichteten Massiv über Sarche sowie im nicht mehr ganz ultraneuen, aber dennoch zu den neuen Arco-High-Lights zählenden Padaro. In den zwei Tagen stand der Genuß im Vordergrund, also mehr Masse als Klasse, bis 7b+ im Flash… Super!

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Boulderweltcup größtes Münchner Highlight 2019

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Jakob Schubert jubelt, noch Minuten zuvor hatte er sich innerlich bereits mit Platz 2 abgefunden. Etwas bedröppelt steht links neben ihm, der Superstar des Kletterns, Adam Ondra. Rechts neben Jakob applaudiert der zufriedene Jan Hoyer. Im Vordergund zu sehen: Moderator Taufik in traditionellen Lederhosen.

Sagenhafte 100.000 Zuschauer verfolgten den Boulderweltcup am Livestream – Olympia läßt grüßen. Mit meinem Helferteam von den DAV Sektionen München & Oberland sorgte ich wieder dafür, dass alles reibungslos über die Bühne ging. Auch dieses Mal waren Halbfinale und Finale wieder ultraspannend. Janja Garnbret (Slovenien) ließ nichts anbrennen und niemand zweifelt mehr an ihrem bevorstehenden Olympiasieg, wenn sie verletzungsfrei bleibt. Eindrucksvoll auch Mia Krampl, ebenfalls Slovenien, die trotz Verletzung und unter sichtbaren Schmerzen mit hohem Fokus und großer Disziplin bis zum Schluss mithielt und unter großem Jubel Platz 3 machte.

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Die erst 20 Jahre junge Janja Garnbret, die beste Wettkampfklettererin aller Zeiten, jubelt – mit ihr konkurriert aktuell keine Dame – alle setzen auf ihren Olympiasieg in 2020. Foto: DAV

Bei den Herren lag anfangs der unbestrittene Superstar des Kletterns, Adam Ondra (Tschechien) klar vorne. Aber im letzten Finaleboulder ereignete sich das, was man sonst auch beim Fußball kennt, die Wende ganz zum Schluss: Jan Hoyer, der bis dahin hinten lag,  einen fulminanten On Sight in einem athletischen Sloaperboulder auf.  Der starke Deutsche Hoyer schob sich damit auf Platz 3 vor. Jakob Schubert (Österreich) gelang der letzte Boulder ebenfalls und er sicherte sich damit (vorerst) Platz 2, hinter Großmeister Adam Ondra. Der tschechische Usain Bolt des Klettersports versagte jedoch völlig unerwartet im allerletzten, zwar kraftig- dynamischen, zu seiner Größe aber durchaus passenden Problem. Platz 1 für den jubenlnden Jakob Schubert nach dem Motto „der Ball ist rund und die Griffe sind bunt“…

und damit wurde einmal mehr bewiesen: bei den Männern ist für Tokyo 2020 noch gar nichts klar, zumal die erste und superstarke Japanerriege in München wg. eines Relegationswettkampfes für Olympia, gar nicht erst antrat… wow Olympia, das wird superspannend!

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Wo ist eigentlich Melissa Le Nevé? Die beliebte, sympathische Französin war auch in München. Nur startete sie nicht mit den Athleten sondern kreierte und testete die Kletterprobleme für die Frauen. Mit dabei ihr supersüßer Australian Shepherd.

 

 

Bericht DAV…

Highlights Boulderweltcup München auf YouTube…

Ergebnisse Frauen…

Ergebnisse Herren…

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Boulderweltcup Livestream

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Eine Wahnsinnsatmosphäre wird am kommenden Wochenende auf dem Boulderweltcup unter dem Dach des Münchner Olympiastadions geboten sein (Foto: DAV)

Wer bemitleidenswerterweise keine Tickets mehr für die Finals Boulderweltcup am Sonntag erhalten sollte, dem steht als Wermutstropfen zumindest noch der Livestream zur Verfügung. Wenn du aber direkt vor Ort die einmalige Show verfolgen willst, dann solltest du dir schnell noch die letzten Tickets besorgen:

Tickets to buy, info about…

IFSC Livestream Semi-finals

IFSC Livestream Finals

PS: die Quali am Samstag ist kostenlos. In der Quali starten immer die Besten zuerst. Die Herren beginnen um 8:00 Uhr, die Damen um 17:00 Uhr.

See you!

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Ein Satz der alles sagt!

Syrer protestieren in Berlin gegen Anhänger al-Assads

„Das habe ich nicht gewußt“, lautete der (vorgeschobene) Satz, den eine ganze Generation unserer Vorfahren von sich gab, wenn die Sprache auf Massenmord und Holocaust durch das deutsche Regime im 2. Weltkrieg kam.

Dieser Satz gilt in der heutigen Zeit nicht mehr. Dank der sozialen Medien sind wir über alles und jeden recht gut informiert. Kaum eine Hintergrundinformation, die es nicht binnen Tagen an die Öffentlichkeit schafft. Diktatoren fällt es deshalb schwer die „Leichen im eigenen Keller“ geheim zu halten.

So hat kürzlich die angesehene New York Times – nach 7 jähriger Recherche – ein perfektes, systematisch organisiertes Folter-Mordsystem des syrischen Diktators Assad aufgedeckt, dem mindestens 128.000 Menschen zum Opfer gefallen sind. Assad setzte dieses System ein, um den friedlichen Volksaufstand, der 2011 gegen seine gnadenlose Diktatur ausbrach, auf die militärische Ebene zu zerren.

Der Beitrag der New York Times ist auf englisch geschrieben, dennoch ist er nichts für schwache Nerven.

Das Resumée:

„Das habe ich nicht gewußt“ – dieser Satz gilt nicht für das Schlachten, das der Diktator Assad und seine Verbündeten seit 8 Jahren am Volk der Syrer vollziehen. Letzte Woche wurden laut UN weitere 180.000 Syrer (einhundertachtzigtausend = eine Großstadt) durch Assads Fassbomben, iranische Milizen und die Kriegsflugzeuge des Kreml vertrieben. 12 Millionen Syrer (mehr als die Hälfte der Landesbewohner) hat Assad bereits aus ihren Häusern gejagt. Der sich medial so auffällig  präsentierende, weitestgehend besiegte IS ist gegen Assads Schlächtereien bekanntermaßen ein Weisenknabe.

Syrer protestieren in Berlin gegen Anhänger al-Assads

Aber: Niemand ist bereit Assad und seinen Helfershelfern in den Arm zu fallen und das seit unglaublichen 8 Jahren. Das Massaker wird vor der Haustüre Europas „veranstaltet“. Wir leiden alle darunter. Die Flüchtlingsfrage und die damit verbundenen Schwierigkeiten waren der Anlaß unsere Gesellschaft nachhaltig zu spalten (800.000 Syrer hat Deutschland aufgenommen). Assad spielt mit uns, mittels seiner Mordserien in Syrien und den darauf immer wieder folgenden Fluchtwellen, Katz und Maus. Wie kann man so unklug sein, ein solches Menschheitsverbrechen vor der eigenen Haustüre geschehen zu lassen? Wann wird dem Massenmörder endlich das Handwerk gelegt?

„Wir haben es alle gewußt und wir haben es geschehen lassen“ – lautet der wahre Satz.

Ein Satz der alles sagt!

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Dieses Wochenende: Boulderweltcup München

banner-bwcZum 10. Mal in Folge findet am kommenden Wochenende der Boulderweltcup in München statt. Zum ersten Mal findet das Megaevent nicht im August, sondern schon im Mai statt. Unglaubliche 273 Kletterer(innen) und Boulderinnen, darunter die besten der Welt, haben ihre Teilnahme angemeldet. Seit heute schrauben die Schrauber die Boulderprobleme an die Wände unter dem Dach des Münchner Olympiastadions. Am Wochenende werden wieder bis zu 10.000 Zuschauer in die Wettkampfarea strömen um die athletischen Einlagen der Weltstars des Boulderns live zu verfolgen. Hochspannend wird es auch dieses Jahr wieder: Die Weltcups  entscheiden darüber, wer zu Olympiade 2020 in Tokyo fahren darf. Großes Kletterkino ist also garantiert!

 

 

Ankündigung Boulderweltcup DAV

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Forbildung und Lehrgang in Marburg

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Blick vom Spiegelslustturm hinab auf das schöne Marburg

Marburg ist eine wunderschöne Stadt. Der amerikanische Offizier, der 1945 den Bomberangriff auf Marburg leitete, hatte selbst einst in Marburg studiert. Mitnichten wollte er die wunderschöne Stadt zerstören. Er wies seine Fliegerstaffeln an, wenige 100m vor der Stadt ihre todbringende Last in die dichten Wälder, die Marburg umgeben, abzuwerfen. So gibt es auch heute noch Sperrgebiete am Stadtrand in denen scharfe Bomben aus dem 2. Weltkrieg lagern. Die Stadt selbst ist, als eine von ganz wenigen deutschen Städten, quasi im Originalzustand erhalten geblieben.

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Mit den Teilnehmern der sektionsinternen Boulderfortbildung im Level 8

Weiterhin ist Marburg eine Studentenstadt und entsprechend jung und unbefangen ist das Publikum in der dortigen Kletterhalle der DAV Sektion Marburg. Vergangenes Wocheende leitete ich in dieser schönen Umgebung eine sektionsinterne Boulderfortbildung für interessierte Trainer. Aus diesem Anlass statteten wir auch der modernen Boulderhalle Level8 in Giessen (das – im Gegensatz zu Marburg – im 2. Weltkrieg nicht verschont wurde) einen Besuch ab um uns dort intensiv mit koordinativ anspruchsvollen Bewegungsaufgaben auseinanderzusetzen. Direkt im Anschluss an die Fortbildung spazierte ich hinauf zum „Spiegels- Lustturm“, der 200 m über den Dächern der ehrwürdigen Stadt gelegen ist.

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Der Spiegelslustturm thront hoch über den Dächern von Marburg und ist ein wunderschönes, beliebtes Ausflugsziel der Marburger.

In der darauf folgenden Woche bildete ich weitere 5 Trainer zu Kletterbetreuern aus, bzw. diese absolvierten ihren ersten Lehrgang zum Trainer C. Eine kleine Gruppe von interessierten Traineraspiranten arbeitete sich intensiv in die Grundlagen des Klettern s ein und die damit verbundenen Sicherheitsaspekten. Alle Teilnehmer haben den Lehrgang erfolgreich absolviert. Die kameradschaftlich-freundschaftliche Atmosphäre in der Marburger Kletterhalle läßt mich dort gerne wieder vorbeischauen. Davon abgesehen kann ich einen Besuch in der Stadt nördlich von Frankfurt nur wärmstens empfehlen.

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Die Teilnehmer des Lehrgang 1 Trainer C nach erfolgreich absolvierter Prüfung in der DAV Kletterhalle Marburg.

 

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