Juli 11
8
Zum 5. Mal fand der Münchner Freundschaftswettkampf im Heavens Gate statt.Veranstalter waren die DAV-Sektionen München & Oberland und die IG Klettern München. Es war eine ganz super Sache und die Kids & Jugendlichen hatten einen Riesenspaß!
Bericht von München & Oberland…
Bericht von der IG Klettern München (mit Photos) …
Juli 11
8
Am Tag nach dem vermasselten zweiten Onsight war ich noch so ausgelaugt, daß ich im Little Big Boss (8a), einer Route die nach oben immer schwerer wird, keinen Auftrag hatte. Die Finger wollten nicht durchstellen, bzw. die Schmerzrückmeldungen aus den Fingern ließen mir keine andere Wahl und ich sprang zwei Mal am definitiv kleinsten Griff dem sog. „Hörnchen“ ab. Am Freitag fühlte ich mich wieder fitter, wenn auch noch nicht in Bestform. Aber jeder projektierende Kletterer kennt das Wunder der völlig unerwarteten Begehung am letzten Tag kurz vor der Abreise selbst bei miesesten Bedingungen. Darauf setzte ich und startete einen ehrlichen Go in der anerkannt anspruchsvollen 8a. Alles lief gut bis zum schwersten Teil. Doch der Teufel machte mir einen Strich durch die Rechnung, besser: einen Knoten ins Seil-> siehe kleines Filmchen dazu auf Vimeo, das von meiner kleinen Tochter unter „größten Mühen“ (ihr erster Film) aufgenommen wurde.
Also die dritte „Niederlage“ in zwei Wochen, eigentlich ein schwerer Schlag, den ich aber relativ locker wegsteckte (nicht ganz so locker hat ihn meine Sicherungspartnerin weggesteckt…). Der gerechte Ausgleich wurde mir doch noch gewährt: eine absolut lässige Wanderung in Begleitung zweier Esel über die Causse (Hochebene). Silja und Antonia (und nicht nur die) hatten einen Heidenspaß mit den beiden Tieren. Angeblich sind Esel störrisch. Den Eindruck hatte ich gar nicht.
Wenn man mit ihnen auf die richtige Art „kommuniziert“ dann sind sie sogar sehr „teamfähig“. So macht Ziehen oder Schieben bei dem Viech mit den langen Ohren überhaupt gar keinen Sinn. Ein kleiner Klaps und ein aufmunterndes „Alléeee“ setzt das Huftier dagegen oft sofort in Bewegung. Schwieriger, schien es mir, einen Esel, wenn er denn mal auf Trab ist, wieder zum Stehen zu bringen. Da half nur noch sich dem Tier beherzt an den Hals zu werfen und sich mit aller Kraft gegen die Bewegungsrichtung zu stemmen… (eine absolute Lachnummer :)).
Juni 11
22
Nach einigen Bouldersessions in einer schweren 8a und drei mittelmäßigen Versuchen war der erste Ruhetag (nach 6 Tagen klettern toujours) angesagt. Ab ins Tal der Wasserspiele bei Mende. Dort haben Künstler über hundert Stationen errichtet an denen gespielt, beobachtet, geknobelt, sinniert, erforscht und natürlich viel gelacht werden kann. 5 Stunden waren wir dort im Einsatz und danach so fertig wie nach einem vollen Klettertag. Entsprechend „ausgeruht“ gings dann bei 30° in den neuen Sektor Triplex. Sehr empfehlenswert, nordwestseitig, hoch oben über dem Talgrund gelegen, mit super Blick über die einmalige Area, kühl, und … sackschwere athletische Routen an scharfen aber guten Löchern. Heute am Foetus ein „kleiner“ On Sight (im unteren Teil hatte ich einen entscheidenden Tip bekommen) in einer klasse 7c. Nach einer halben Stunde Kampf bis auf Anschlag, hats mich am letzten Haken rausgerissen. Noch ein Zug und ich hätte die Tour im Sack gehabt. Mit einem unglaublichen Schrei habe ich meiner Enttäuschung freien Lauf gelassen und war danach leicht heiser. Scheitern ist nicht einfach, aber in zwei Wochen zwei Mal derart knapp zu scheitern, ist schwer wegzustecken. Ob ich in den letzten Tagen hier an der wundervollen Tarn noch den gerechten Ausgleich bekomme?
Juni 11
17
Nachdem ich seit Jahren gegen Silja im mongolischen Kopfdrücken verliere, haben Antonia und Silja eine neue Form des Spieles entdeckt, bei der ein Erwachsener keine Chance hat: das sogenannte Gymnastikrodeo. Es funktioniert ähnliche wie das Crashpadrodeo:
man nehme sich einen Kletterer am Ruhetag der gerade auf seiner Isomatte Antagonistentraining oder Gymnastikübungen macht. Dazu laße man Jonny Cash oder wahlweise Bluesbrothers spielen. Wenn der Ruhetagler z,.B. in die Hundestellung (eine Yogaeinheit) geht, so schwinge man sich überraschend auf den Rücken des Ersatzbullen und schon geht das lustige Rodeo los :)… (s.a. Photo).
Was lief sonst noch: Bin heute noch mal duch die Action Discret gebouldert und mußte bestürzt feststellen, daß auf Höhe des besch… 2Fi-Loch rechts von mir der Monsterabschlußhenkel sitzt. Ich hätte gestern in meinem Onsightversuch nur zu dem Monster rübergreifen müßen und hätte problemlos den Umlenker clippen können. Knapper gehts nicht. So habe ich die Action Discret heute im ersten Versuch eben schnell noch gezwickt. Danach habe ich die ganzen falschen Ticks gebürstet, grrrr. Der Name der Route passt übrigens ausgezeichnet: Anfangssprung, fast nur Schnapper in fiese Fingerlöcher, 5 Zwischenhaken, 10m Wandhöhe, andauern überhängend, allerdings: Schüttelpunkt in der Mitte, Neigung 15 °, keine superweiten Züge, eben 7c statt 9a, Aktion Direct im Sandkastenformat…
Juni 11
17
Das Portal kletterszene.com hat ein Interview mit Michi Hoffmann, dem Leiter der Rotpunktschule veröffentlicht. In dem Interview erläutert Michi detailliert das Konzept der Rotpunktschule, die Training auf hohem Niveau anbietet.
Juni 11
16
Der On Sight gilt als Königsdisziplin des Kletterns. Gemäß dieser Devise nahm ich mir heute „Les Couilles au cul“ in der Tarn vor. Nomen est Omen, auf französisch heißt die Route soviel wie „Die Eier am A….“ was frei übersetzt „A…h auf Grundeis“ bedeutet. Die Route ist nicht nur 52 m lang/hoch und ein paar Meter überhängend, sie fordert zudem mit einigen fiesen Runouts, ganz oben mit tarntypischen 6 bis 7 m-Hakenabständen. Das Ganze garniert mit den üblichen Laktatkeulen, kommt richtig Freude auf, wenn auf den Ausstiegsmetern auch noch eine kleine Dusche abgeht. Dennoch für 7b+ fand ich diesen Tarnmegaklassiker eher soft und wenn man den richtigen Riecher hat, dann klappts auch in der Königsdisziplin. Am Abend noch ein On Sight-Versuch am Güllich in der „Action Discret“ (7c) und Abflug am letzten Zug. Dennoch ein erfolgreicher Tag…
Juni 11
15
Seit vier Tagen sind wir wieder in der Tarn (zum 6. Mal in 6 Jahren). Eine Handvoll Münchner hat sich versammelt und berennt die phantastischen Felsen dieser phantastischen Landschaft der Tarnschlucht. Schon am Montag habe ich „Keep on movin“ (7c), ein 35 m-Ausdauerhammer ganz rechts am De que fas aqui-Sektor gecheckt. Ich hatte mir die Route schon letztes Jahr mal von einem Felskopf aus angesehen und war ziemlich beeindruckt. Am Montag bin ich mal kurz durchgebouldert. Es ging alles auf Anhieb, kein großes Rumgebastel. Habe gleich darauf einen etwas hastigen Versuch gestartet. Am letzten Zug der Bouldersequenz am 4. Haken hatte ich einen Griff vergessen und bin rausgerutscht. Mist!
Gestern superlässiges On sight – Cruisen im 2. Stockwerk von Figues au Cul und heute noch mal kurz die erste Hälfte der „Movin“ gebouldert. Danach abgehakt. War aber knapp, da ich mir die Tritte nicht gemerkt hatte und mich in Wandmitte mit einem ungeplanten Dyno retten mußte, da ich falsch stand. Mit dicken Keulen bin ich fast am letzten schweren Zug kurz vor dem Umlenker rausgekippt. Wutschrei und durchgeknüppelt – das wars. Meine Tenaya waren mir dabei eine sehr große Hilfe. Mehr aus der Tarn demnächst…
Juni 11
9

Mit Schirikollege Markus Zöll (Bronx Rock) in Regensburg, meine Hasenohren stammen von Paul Siebenkäss; Photo: Christoph Gabrysch/DAV
Vergangenes Wochenende hatte ich einen sehr anstrengenden aber auch sehr unterhaltsamen Einsatz als Schiedsrichter auf dem Deutschen Sportklettercup (Samstag) und dem Deutschen Jugendcup (Sonntag) in Regensburg. Der Wettkampf war hervorragend organisiert. Die Regensburger wurden ihrem Ruf als beste Isoverpfleger Deutschlands wieder einmal gerecht (habe mindestens 2 Kilo zugenommen). Inzwischen macht es mir auch keine Problem mehr meine Emotionen als Schiedsrichter für mich zu behalten. Gut so, denn nicht wenige aus dem München & Oberland-Wettkampfkader waren am Start.
Bericht aus Sicht der DAV-Sektionen München & Oberland…
Film Damenfinale auf bergleben.de…
Film Herrenfinale auf bergleben.de…
Juni 11
1
Im 9. Jahr verlief die Münchner Stadtmeisterschaft so reibungslos und angenehm wie nie zuvor. Der Grund: die gute Arbeit meines Teams und die größte Kletter- und Boulderanlage der Welt, die Platz ohne Ende bietet. Für jeden Teilnehmer des Oberlandcup dessen Serienendrunde die Münchner Stadtmeisterschaft ist, war etwas dabei. Bouldern, Klettern mit Seil, Hochsprung, Klimmzugwettbewerb, Knobelklettern mit der JDAV, Slacklinen, Bierkastenklettern, Tarzanhangelleiter, Verpflegung (warme, süße Waffeln, Sportgetränk und Pizza), Wettkampf-T-Shirt, Quizfragespiel, T-Shirt-Contest und und und…
Deti hat einen schönen Film gemacht…
Bericht, Bildergalerie, Ergebnisse & mehr…
Mai 11
25
Ein weiterer großer Wettkampf steht ins Haus: das Finale des Oberlandcup, der im Rahmen der Münchner Stadtmeisterschaft am kommenden Samstag, 28.5. in Thalkirchen, veranstaltet wird. Die Veranstaltung ist eigentlich eine Art gemeinschaftliches Spaßklettern für jederman/frau bis in den Mittag hinein. Am Nachmittag treten die allerbesten der Region gegeneinander im Finale an. Im Finale herrschte die letzten Jahre Spitzenstimmung. Am Abend wird Toni aka „Stier von Kochel“ einen kostenlosen Multimediavortrag halten. Als Hauptorganisator und Moderator, bin ich voll involviert.