Deutscher Bouldercup ISPO 2011 / Nachtrag

Sarah Schützenberger im Finale, Foto: Anna-Lena

Sarah Schützenberger im Finale, Foto: Anna-Lena

Der deutsche Bouldercup auf der ISPO war von einem starken Starterfeld und relativ einseitigen Boulderproblemen gekennzeichnet. Überwiegend Schulterzüge, pressige Positionen in extremen Winkelstellungen wurden abgefragt. Genau die Stärken über die Sammy, Moni, Sarah und Lulu verfügen. Kein Wunder, daß alle vier jungen Nachwuchstalente bis ins Finale der besten deutschen Boulderer vorstießen und auch dort eine sehr gute Figur machten. Ich selbst habe mal wieder „geDiJeit“. Die Teilnehmer waren voll des Lobes ob meiner Musikauswahl, thx.

Film von Deti Fliegl und Team…

Videos von bergleben.de…

Bericht aus Sicht der DAV-Sektionen München & Oberland…

Bericht auf Sarahs Blog…

Bericht auf Monis Blog…

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3. CLIMB FREE / Oberlandcup

Isi Adolph am Topgriff; Foto: Nick Stand

Isi Adolph am Topgriff; Foto: Nick Stand

Der 3. CLIMB FREE ging heute lässig über die Bühne. Es wurde Wettkampfklettern vom Feinsten geboten. Dabei herrschte eine sehr angenehme familiäre Atmosphäre. Die Rückmeldungen waren zu meiner Freude durchwegs positiv. Ein professionelles Helfer- und Organisationsteam stand mir zur Seite und hat die Veranstaltung bestens gemanagt. Morgen folgt Teil 2 des 3. CLIMB FREE: die bayerische Bouldermeisterschaft 2011.

schöne, kleine Fotogalerie von Nick Stand…

ERGEBNISSE:

Kinder weiblich:
1. Carla Lobreyer
2. Romy Fuchs
3. Lydia Feiler

Kinder männlich:
1. Philipp Gassner
2. Elias Eger
3. Marco Alder

Jugend weiblich:
1. Isi Adolph
2. Helena Bezold
3. Bettina Aschauer

Jugend männlich:
1. Florian Mahler
2. Alex Averdunk
3. Patrick Höfling

Damen 40+:
1. Katrin Lindemann
2. Brigitte Eger
3. Claudia Bezold

Herren 40+:
1. Jörg Perwitschky
2. Martin Baumer
3. Thomas Stallinger

Damen:
1. Jojo Melle
2. Verena Drexel
3. Isabelle Kautz

Herren:
1. Thomas Franze
2. Stephan Wolf
3. Markus Herdieckerhoff

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Silja testet weltgrößte Kletteranlage

Eröffnung des Kletter- und Boulderzentrums München

Eröffnung des Kletter- und Boulderzentrums München: (v.l.) Nils, Silja, Steffi, Sarah

Am Freitag, den 18.2. wurde das erweiterte Kletter- und Boulderzentrum München im Stadtteil Thalkirchen offiziell eröffnet. Mit 7800 qm Kletter- und Boulderfläche gibt es weltweit nichts vergleichbares. Das beste der Anlage ist m.A. aber nicht die riesige Area, die 100te von Kletter- und Boulderrouten aufweist, sondern … der Kinderboulderraum. Er ist so riesig und verschachtelt gebaut, daß Kinder sich darin verlaufen können. Silja hat das Kinderparadies profimäßig angetestet und war nach 1 Stunde nicht mehr bereit den Raum zu verlassen. Der BR hat live übertragen, sieh selbst:

Liveübertragung des bayerischen Rundfunks…

Das andere Kind in dem Film heißt übrigens Walter und erinnert irgendwie an einen Argentinier… 🙂

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6. Kaderwettkampf München & Oberland

6. Kaderwettkampf in "Thaki"

6. Kaderwettkampf in "Thaki"; Photo: Alexander Höfling

Am vergangenen Sonntag  ging der 6. Kaderwettkampf des Kletterteams München & Oberland über die Bühne.
Austragungsort war der nagelneue Erweiterungsbau der weltgrößten Kletteranlage in München-Thalkirchen.

Bericht…

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Der Schoberknüppel

Topo "Knüppel aus dem Sack"

Topo "Knüppel aus dem Sack"

Die Erstbegehung ist zwar schon 1,5 Jahre her, aber dennoch veröffentliche ich hiermit ein alpines Schmankerl: Diese Skizze existiert bisher nur im Hüttenbuch der Oberreintalhütte. Es handelt sich um eine alpine Sportkletterei, die Michi Hoffmann und ich im Sommer 2008 eingerichtet und am 22.07.2009 erstbegangen haben. Der Fels ist nicht immer fest (außer in den schweren Passagen), die Sicherungen sind, außer wenns schwer wird, eher rar gesät. Es gilt auch selbst abzusichern, die Seillängen sind meist recht lang (50 m). Der Gipfelausstieg ist unlohnend, empfohlen wird Abseilen über die Route. Bei Begehung durch mehrere Seilschaften, droht beim Abseilen Steinschlag. Bei Wetterumschlag ist ein Rückzug recht heikel, da im untersten Teil eine ziemlich breite Rinne alle Wassermassen der umliegenden Felsen sammelt…Die Route weist eine schwere Einzelstelle auf (RP IX-/UIAA), der Rest ist nie schwerer als VII-, meist um VI herum.

Dennoch empfehlenswert
Es ist eine der längsten (die zweitlängste nach dem Eichhorngrad ?) Touren im Oberreintal. Sie ist eine der ganz wenigen süd(-west)seitig ausgerichteten Touren und damit nach Regen vergleichsweise schnell wieder trocken. Nach Überwindung der Schlüsselstelle (4. SL) gelangt man auf die sog. mittlere Rippe. Diese bietet sehr schöne, zum Teil imposant ausgesetzte Kantenkletterei. Die Kante und die darauf folgende Seillänge weisen einige uralte Haken von einer „verschollenen“ Tour von Schober von ca. 1937 auf. Schober war damals über der „Knüppel-Schlüsselstelle“ von der linken Rippe zur mittleren herübergequert und dann vor der letzten Seillänge nach rechts in den leichten Gipfelbereich ausgequert. Seine Route wurde, wenn überhaupt, kaum wiederholt (es gibt nur eine ganz alte Veröffentlichung). Die Stellen, an denen wir seine Haken vorfanden, hat uns vollen Respekt abgenötigt. Schober muss ein hervorragendes Gespür für Geländedetails und Nerven aus Stahl gehabt haben. Nur mit selbstgeschmiedeten Mauerhaken und Holzhammer ausgerüstet, sowie Hanfseil um den Bauch wie weiland Schober hätten wir uns sicherlich nicht diese teilweise sehr ausgesetzte „Kante gegeben“. Hut ab vor dem Altvorderen!

Knüppel aus dem Sack
Schober ist damals an der Einzelstelle gescheitert, denn wir haben auch darunter einen Uralthaken entdeckt. Damit die Schlüsselstelle auch für Kletterer vom Schlage eines Schobers kletterbar ist und nicht zwingend an Microgriffen im unteren 9. Grad bewältigt werden muss, haben wir eine „technische Steighilfe“ montiert. Die Steighilfe kommt insbesondere kletternden Ordnungskräften und anderen Kampfsportlern sehr entgegen (-> Tonfa). Aber mehr wird hier nicht verraten…

H.m.l.a.A.

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Trainingsplanung leicht gemacht

Ohne Sichtung kein Trainingsplan

Ohne Sichtung kein Trainingsplan

Das ist leichter gesagt als getan. Die meisten Kletterer starten ein systematisches Training erst mit Erreichen des Leistungsplateaus. Nur wenige fangen schon im 6. oder 7. Grad mit systematischem Training an. Dennoch steigt die Nachfrage nach systematischem Training und den damit verbundenen Trainingsplänen unaufhaltsam an. Am vergangenen Wochenende hatte ich die Gelegenheit bei einem Workshop in Darmstadt einige Trainer C in Sachen „Trainingsplanung“ fortzubilden. Ein Schwerpunkt an dem Wochenende waren die neuen DAV-Trainingsplankonzepte, die auf einem sehr kurzfristig orientierten und flexiblen Phasenmodell beruhen. Es war bisweilen recht anstregenden (ein ordentlicher Trainingsplan fällt nicht vom Himmel) aber natürlich gab es auch (wie immer) viel zu lachen. Und ich habe wieder einige Neuigkeiten erfahren. Z.B.: hat eine chinesische Firma auf der Outdoor 2010 einen 8er vorgestellt, den man mit Handkraft brechen kann (die Vertreter wurden angeblich noch auf der Outdoor festgenommen) und: ein russischer Hersteller brachte Eisschrauben auf den Markt, die die Grenzwerte für atomare Verseuchung in der EU deutlich überstiegen. Die Eisschrauben waren aus Hüllenresten für Kernbrennstäbe gefertigt. Nachts sollen die Eisschrauben angeblich sogar geleuchtet haben. Was man nicht alles auf einem Kurs für Trainingsplanung erfährt…:)

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CLIMB FREE die Dritte

Plakat 3. CLIMB FREE 2011

Plakat 3. CLIMB FREE 2011

Am 26./27.2. findet der dritte CLIMB FREE auf der Münchner Messe F.re.e. statt. Als Hauptorganisator arbeite ich mit meinem Team seit geraumer Zeit an der Vorbereitung. Die Startplätze sind schon fast alle voll. Die Wände stehen und es wird schon überlegt wie die Boulder aussehen werden. Deti Fliegl hat dieses Mal einen sensationellen Teaser kreiert. Im Moment bin ich täglich auf der ISPO, Kontakte knüpfen und Pläne schmieden. Die Sports-Community ist in einem absoluten Hoch und alles ist möglich…

Weitere Infos zum 3. CLIMB FREE…

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Bundeswehr goes Climbing

Die "Bundeswehrkameraden"

Die "Bundeswehrkameraden"

Es ist schon eine Weile her, daß ich diesen Kurs geleitet habe, aber nichts desto trotz möchte ich hier noch etwas dazu berichten. Im Oktober 2010 hatte ich das Vergnügen zusammen mit meinem Kollegen Christoph Driever vom DAV-Lehrteam Sportklettern eine Reihe „Kameraden“ aus der mittleren Führungsebene der Bundeswehr zu Trainer-C und Kletterbetreuern ausbilden zu dürfen. Auch bei diesem Kurs gab es viel zu Lachen und alle (mich eingeschlossen) haben neue Erfahrungen gemacht. Z.B. daß mit optimalem Führungsverhalten, dennoch völliger Blödsinn vermittelt werden kann. Oder: daß kein einziger Teilnehmer auch nur ein einziges Mal „gezickt „hat wegen der Prüfung zum Ausbildungsende (habe ich bis dato noch nie erlebt). Respekt an die „Kameraden“ was ihre Nervenstärke angeht, an diese Woche werde ich mich gerne zurück erinnern!

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Hoher Aufforderungscharakter

IAK-Topropewand, Höhe: 8m

IAK-Topropewand, Höhe: 8m

Im Dezember 2010 habe ich zusammen mit Oliver Wimmer wieder eine Kletteranlage errichtet. Dieses Mal in der Mehrfachturnhalle des Isar-Amper-Klinikums (IAK) in Haar bei München. Die 8m hohe Kletterwand ist nur zum Topropen vorgesehen und soll von psychisch belasteten Patienten genutzt werden, die auch unterdurchschnittlich sportlich sein können. Im Januar habe ich dann im Auftrag des DAV-Hauptverbandes 3 Sporttherapeuten u.a. an der Topropewand zu offiziellen Kletterwandbetreuern ausgebildet. Drei weitere Sporttherapeuten bildete ich an der IAK-Wand im Auftrag der Rotpunktschule zu „einfachen Topropebetreuern“ aus. Mir hat sowohl die Arbeit mit Oliver Wimmer als auch die Arbeit mit den Sporttherapeuten sehr viel Spaß gemacht. Auch als Ausbilder lerne ich jedesmal wieder dazu und werde mit Neuem konfrontiert. Dieses Mal mit der Problemstellung: Wie halte ich eher passive Patienten bei der Stange? Wie schaffe ich es eine angemessene Herausforderung zu gestalten ohne zu überfordern? Eine Problematik die sich mit kletternden Kindern auch immer wieder ergibt. Kinder regulieren solche Situationen oft durch ihr aktiv eingebrachtes Feedback. Bei psychisch belasteten Patienten ist das oft nicht so…Dennoch, schon nach wenigen Tagen der Nutzung stellte sich heraus, daß die Kletterwand einen sehr hohen Aufforderungscharakter hat und gerade bei der beschriebenen Problematik, vieles einfacher macht. Es handelt sich vermutlich bundesweit um die erste Seilkletteranlage in einem psychiatrischen Krankenhaus.

Ausbildung zum Kletterwandbetreuer

Ausbildung zum Kletterwandbetreuer

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Adam Ondra in Sharmas „Golpe de Estado“ (Staatsstreich)

Adam Ondra auf dem Boulderworldcup 2010 in München rechts: Anna Stöhr);      Photo: Udo Neumann

Adam Ondra auf dem Boulderworldcup 2010 in München (rechts: Anna Stöhr); Photo: Udo Neumann

Ouaaaahhhrrrr, „Mr. Best of all“ macht bei unter 0° Siurana (Spanien) unsicher. Wer sich den Vorschautrailer zum neuesten Film über den Wunderkletterer ansieht, dem wird klar warum Adam bisweilen eine heisere Bärenstimme hat …

sieh (und höre) selbst…

ach ja und noch was: Adam hat einen BMI von 17,5 (1,85 m bei 58 kg). Damit dürfte er in Österreich auf keinem offiziellen Wettkampf starten (erlaubter Grenzwert: 19,0). Sollte Adam nicht magersüchtig sein, so ist vermutlich eine seiner größten Lebensleistungen, daß er nie in die Talentfalle getappt ist. Seine beiden (kletterbegeisterten) Eltern meinen dazu: „Wir haben nie Druck auf ihn ausgeübt“.

Homepage von Udo Neumann…

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