Mai 11
10
Auch die 2. Runde des Oberlandcups verlief sehr erfolgreich. Die besten Backstage-Storys von der Gilchinger Meisterschaft:
1. Steffi machte Platz 3 bei den Damen
2. Silja wurde von Sarah betreut und es hat ihr richtig Spass gemacht.
3. Romy Fuchs gewann fast bei den Mädchen.
4. Florian Mahler feuerte seinen Lehrer (Thomas Stallinger) mit „Allez Herr Stallinger!“ an. Woraufhin dieser fast aus der Wand platzte.
5. Die Finaleergebnisse wurden per SMS bis nach Kalymnos übertragen.
6. Gerstensaft scheint einer erfolgreichen Finaleteilnahme abträglich zu sein.
Mai 11
4
Kommenden Samstag findet die 2. Gilchinger Meisterschaft statt. Als Hauptorganisator und Moderator bin ich voll im Einsatz. Auch ein paar nette, kleine „Bouldereier“ werde ich legen.
Apr. 11
17
Geschafft! Die Bayerische Jugendbouldermeisterschaft, der zweite von über einem halben dutzend Wettkämpfen, die ich in 2011 organisiere, ist erfolgreich über die Bühne gegangen. Über 100 jugendliche Wettkampfklettertalente waren trotzt Osterferien und super Wetter in der weltgrößten Kletteranlage, der DAV-Halle in München-Thalkirchen am Start. Sehr schöne Boulder, eine lässige Atmosphäre und motivierte Teilnehmer haben den Tag zu einem bleibenden Erlebnis gemacht. Meinen Sponsoren tenaya und directalpine, sowie dem Basecamp möchte ich für ihre aktive und zugleich unkomplizierte Unterstützung danken!
Bericht aus Sicht der DAV-Sektionen München & Oberland…
Termine 2011:
7. Mai -> Oberlandcup 2011 / 2. Gilchinger Meisterschaft
28. Mai -> Oberlandcup 2011 / 9. Münchner Stadtmeisterschaft
2. Juli -> 4. Freundschaftswettkampf (Heavens Gate/nur Trainingsmitglieder)
19./20. August -> Finale der Weltelite – Boulderweltcup am Olympiastadion
Apr. 11
16
Ich freue mich einen neuen Sponsor für Kletterschuhe gefunden zu haben:
Die Kletterschuhe des spanischen Herstellers werden u.a. von Ramon Puiblanque und Josune Bereziartu entwickelt. Die beiden zählen zu den absoluten Topkletterern und ihre Namen sprechen für höchste Ansprüche. tenaya-Schuhe erfüllen alle Forderungen, die ich an einen Schuh habe:
1) Passform: wenn der Schuh nicht passt kann er noch so gut sein, man „hebt damit nicht ab“. tenaya bringt bei voll aufgestellten Zehen, in engster Einstellung eine für mich optimale Passform. Die Frage nach der Passform ist eine ganz individuelle Frage, die jeder Kletterer anders beantwortet.
2) Highend performance: der Schuh kann noch so gut passen, wenn er nicht auf highend-Ansprüche getrimmmt ist, dann hat man „auf Anschlag“ keine Chance. tenaya erfüllt die für mich wichtige High End Performance. Fast kein Nachgeben, hohe Präzision bei gleichzeitiger Sensibilität. Die Kraftübertragung im vordersten großen Zehbereich funktioniert sehr effektiv. Viele kleine, unauffällige Details machen tenaya-Schuhe zu einer echten Waffe.
3) Geringes Gewicht: Es gibt kaum einen Schuh auf dem Markt, der in Sachen geringes Gewicht mit tenaya-Schuhen mithalten kann. Als körperlich großer Kletterer bin ich regelmäßig besonderen Spannungsbelastungen ausgesetzt. Da zählt jedes Gramm am äußersten Hebelende. tenaya verschenkt in dieser Hinsicht nichts. Eine Qualität, die ich zu schätzen weiß.
Apr. 11
11
Die Vorbereitungen zur bayerischen Jugendbouldermeisterschaft am kommenden Samstag in der DAV-Kletter- und Boulderanlage laufen auf Hochtouren. Es geht um den Titel „bayerischer Jugendbouldermeister 2011“. Als Organisationsbeauftragter und Moderator bin ich voll im Einsatz.
Eine Ankündigung aus Sicht der DAV-Sektionen München & Oberland…
Es ist geschafft. Seit zwei Jahren befasse ich mich mit der Entwicklung einer modernen Bewegungslehre für das Klettern. Diese Woche habe ich sie in ihrem vollständigen Grundschema zum ersten Mal in einem C-Trainer-Kurs vorgestellt. Zuvor sind viele Entwürfe in den Papierkorb gewandert. Am Problem, die Grundbegriffe schlüssig festzulegen, bin ich lange gescheitert. Vor 6 Monaten bin ich dazu übergegangen, die Grundbegriffe ausschließlich aus einem Zeit-Kraft-Diagramm abzuleiten. Danach habe ich in meinen zahlreichen Trainings und Kursen dieses Modell einige Monate lang vorgestellt, an Dritten überprüft und verbessert. Vermessen wäre es, wenn ich an dieser Stelle nicht Andi Hofmann danken würde. Andis Modell einer Bewegungslehre ist gleichsam das Wasser, in dem der Fisch meiner Bewegungslehre schwimmt. Ohne die wertvollen Aspekte zu den Besonderheiten des Kletterns, die sich aus der Bewegungslehre von Andi ergeben, hätte ich meine Ideen nicht entwickeln können. Genauso wertvoll war auch das aus der Bewegungslehre anderer Sportarten abgeleitete Phasenmodell von Michi Hoffmann. Auch viele Impulse von Udo Neumann (ein ganz „gefährlicher“ Trainer) haben mich weitergebracht. Bei beiden möchte ich mich ebenfalls bedanken. Wesentliche Aspekte aus Andis und Michis Kletterlehre ergänzen sich in meiner Bewegungslehre zu einer klaren Hierarchie, die meiner Erfahrung nach auch für Laien gut verständlich ist. Sicher werden viele auch sagen: „Das ist doch ganz logisch!“ Eine gute Bewegungslehre sollte meiner Meinung nach in ihren Grundzügen so einfach und klar strukturiert wie möglich sein. Mit meiner Bewegungslehre kann auch ein Kletterer, der kein Trainer ist, selbst eine Schwächen-Stärken-Analyse durchführen. Mehr dazu demnächst im geschützten Bereich …
März 11
20
Natürlich bin ich stolz auf meine Tochter Sarah. Alles andere wäre gelogen. Andererseits behaupte ich, nicht zu den Eltern zu zählen, die ihre Kinder zu Hochleistungen drängen, denn es gibt viel, viel Wichtigeres im Leben. Sarah hat einfach Spaß am Klettern, was ich sehr gut nachvollziehen kann…
Sehr schöner Film dazu von Thomas Tomtom Lindinger …
Zusammen mit Sonja Schade leitete ich am vergangenen Wochenende eine Fortbildung für Trainer C zum Thema Wettkampfklettern mit Kindern & Jugendlichen. Das Fortbildungsthema hatte ich vorgeschlagen, denn der Boom im (Wettkampf-)Klettern müßte eigentlich eine erhöhte „Nachfrage“ nach passenden Fortbildungen erbringen. Ich lag richtig mit meinem Riecher. Die Veranstaltung bedurfte noch eines zweiten Leiters (eben Sonja Schade). Sonja ist, ähnlich wie ich, sehr breit aufgestellt: aus dem Alpinklettern stammend hat sie spät aber recht erfolgreich (u.a. Halbfinalteilnahme bei Worldcups) ihre persönliche Begabung für das Wettkampfklettern entdeckt. Natürlich ist die diplomierte Sportlehrerin auch beim Sportklettern und Bouldern am Fels ganz stark unterwegs. Sympathische und sehr interessierte Trainer waren mit hohem Interesse bei der Fortbildung dabei. Fast alle Teilnehmer hatten ganz konkrete Pläne zum Aufbau/Intensivierung von Wettkampftrainings in ihrer Region. Es geht voran…
März 11
20
Vergangene Woche habe ich zusammen mit Olli Wimmer wieder eine neue Boulderanlage erstellt. Sie ist für sporttherapeutische Zwecke in der Uniklinik Ziemssenstr. vorgesehen. Dementsprechend „zahm“ ist die Gestaltung. Wer meint hier könnte man nicht richtig klettern, der täuscht sich jedoch. Die Anlage ist 9m lang und knapp 4 m hoch. Klettertechnisch sollen möglichst viele einfache Züge hintereinander in leichtem Gelände zurückgelegt werden können. Ein leicht angeschrägter Teil im Endbereich gibt den Patienten die Gelegenheit sich an etwas schwereres Klettern heranzuwagen. Natürlich bleibt die Wand nicht so glatt – Matten und Griffe werden demnächst eingebaut.